St. Martin allerorten

Martinsfeier und Laternenzug in Nabburg.
Vermischtes
Nabburg
14.11.2016
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Im Anschluss an die kleine, besinnliche Feier zogen die Kinder in Wernberg mit ihren Laternen und Lieder singend zum St.-Anna-Kinderhaus.

Martinslieder singend zogen die Krippen- und Kindergartenkinder mit ihren selbst gebastelten Laternen allerorten durch die Straßen. Das Fest ist einer der herbstlichen Höhepunkte für viele junge Laternenträger.

(nib/ohr/ksi/ral)Den ganzen Tag richteten sich die bangen Blicke gen Himmel, und dann war es am Donnerstagabend doch trocken für die gemeinsame Martinsfeier der Nabburger Kindergärten St. Angelus und St. Marien. St. Martin hoch zu Ross führt den Zug der Kinder durch die Nabburger Altstadt an. Martinslieder singend zogen die Krippen- und Kindergartenkinder mit ihren selbst gebastelten Laternen zusammen mit Stadtpfarrer Hannes Lorenz, Kaplan Berno Läßer, den Ministranten, Geschwistern, Eltern, Großeltern und Schulkindern von der Stadtpfarrkirche aus über die Schmiedgasse, den Unteren und Oberen Markt in den Spitalhof. Am Beginn des Martinsfests stand jedoch eine gemeinsame Andacht in der Stadtpfarrkirche, bei der das Martinsspiel in diesem Jahr vom Kindergarten St. Angelus gestaltet wurde. Beim anschließenden Beisammensein im Spitalhof gab es für alle Kinder Martinsbrötchen, Nachwuchsmusiker der Jugendblaskapelle Nabburg sorgten für die musikalische Umrahmung. Die Elternbeiräte der Kindergärten St. Angelus und St. Marien sorgten gemeinsam für die Bewirtung. Zur Vorbereitung auf den Martinszug hatten die Kinder des gemeindlichen Kindergartens in Fensterbach in selbst gemalten Bildern ihre Vorstellungen vom Heiligen Martin zu Papier gebracht. Diese wurden bei der Martinsfeier in der Pfarrkirche auf einer Leinwand gezeigt. Mit ihren selbst gebastelten Laternen zogen die Kinder in die Albertus-Magnus-Kirche, um sich hier an den Heiligen Martin zu erinnern. Der Heilige Martin ist laut Pfarrer Michael Hoch ein Vorbild für die Unterstützung und Hilfe damit es niemanden schlecht geht. Auf einer Leinwand wurden die Bilder der Kinder gezeigt und sie stellten ihre Gedanken dazu vor. "Wenn wir jetzt in die nasskalte Nacht hinaus gehen verbindet uns das auch etwas mit dem Bettler" lud Pfarrer Michael Hoch die Kinder zum Laternenumzug ein. Zum Abschluss gab es heiße Getränke und für jedes Kind ein Martinshörnchen.

Bratwürste und Lebkuchen


"Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir", sangen die Kinder der Schwarzenfelder Kindergärten St. Josef und St. Martin. Ein langer Zug von Kindern mit ihren Laternen, den Eltern und Großeltern bewegte sich vom Kindergarten zur Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die Augen der Kinder leuchteten mit dem Licht ihrer Laterne um die Wette, als sie unterwegs waren. Wochenlang wurden die Kinder auf diesen Tag vorbereitet. Man bastelte Laternen, übte Lieder und lernte Texte für einen Wortgottesdienst. In der Kirche wurde dann die Szene der Mantelteilung dargeboten. Dazu wurden Martinslieder und Fürbitten gesprochen. Am Ende segnete Pfarrer Heinrich Rosner die mitgebrachten Martinsgänse. Anschließend wurde im Kindergarten zum Verweilen bei Bratwürsten, Lebkuchen und Punch sowie Getränken eingeladen. Der Kindergarten St. Martin hatte seine Martinsfeier in den Kindergarten am Irrenloher Damm verlegt, der Kindergarten "Villa Kunterbunt" feierte einen Tag vorher.

Das St.-Anna-Kinderhaus in Wernberg feierte ebenfalls St. Martin. Treffpunkt war vor der St.-Anna-Kirche in Wernberg. Pfarrer Markus Ertl begrüßte alle Kinder, Eltern und Erzieherinnen. Dort trugen die Vorschulkinder die Legende des Hl. Martin vor. Der heilige Martin war ein Lichtträger und teilte nicht nur seinen Mantel mit einem Bettler, er teilte auch sein Licht mit ihm. Im Anschluss an die kleine, besinnliche Feier zogen die Kinder mit ihren Laternen und Lieder singend zum St.-Anna-Kinderhaus. Dort wurde das Martinsfeuer entzündet und die Martinsbrote von Pfarrer Markus Ertl gesegnet. Der Elternbeirat des Kinderhaus bewirtete die Kinder und deren Angehörigen mit Punsch, Tee und warmen Würstchen.

Gedicht über
Mantelteilung


"St. Martin bringt uns Licht in die Welt - wie die Sterne!" lautete das Motto des Laternenfestes des Stullner Kindergartens. Nieselwetter ließ den geplanten Zug vom Schulgarten zum geräumigen Kirchplatz ins Wasser fallen und verkürzte das Programm. Vorschulkinder erinnerten in einem Gedicht an die Mantelteilung durch einen Soldaten, um einen armen frierenden Mann zu helfen. Singend zogen die Drei- bis Sechsjährigen in die St.-Barbara-Kirche ein, gruppierten sich auf den Stufen zum Altar und sangen zu Beginn der Andacht "Hoch über uns die Sterne". Im Spiel "Streik der Sterne" führten die Mädchen und Buben die Traurigkeit der Himmelslichter vor Augen, weil sie durch die vielen Lichter auf der Erde Konkurrenz bekommen haben. Sie streikten, schoben Wolken vor und leuchteten nicht mehr. Aber eines Tages erklang ein schönes Singen zu ihnen empor. Kinder trugen Laternen. Die Sterne pusteten die Wolkenschleier weg und blinkten wieder zur Erde hinab.

Die Einladung zum Martinszug der Trachtenkinder in Schmidgaden-Trisching richtet sich an alle Kinder des Dorfes. Sie und die Erwachsenen trafen sich am Vorplatz der Marienkirche in Trisching, von dort aus ging es dann durch den Ort, angeführt von den Trischinger Musikanten. Der Weg führte von der Marienkirche über die Pfarrer-Tischler-Straße bis hin zum Im See, von dort aus machten sich die Kinder auf den Weg zum Dorfplatz vor der St. Nikolaus-Kirche. Dort trugen anschließend die Trachtenkinder ihre einstudierten Martinslieder vor. Sehr zur Freude des zahlreich erschienen Publikum. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. Es gab Bratwürste und selbst gebackene Martinsbrezen.
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