Traumberuf bei der Polizei

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Nabburg
26.08.2016
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Nach zweijähriger Ausbildung sind sie nun Polizeimeister. 101 Bewerber aus dem 27. Ausbildungsseminar der siebten Bereitschaftspolizeiabteilung erhielten ihre Ernennungsurkunde.

Der Leiter der Stabsabteilung "Personal" am Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei (Bepo), Leitender Regierungsdirektor Thomas Beccard, blickte in der Nordgauhalle zurück auf den 3. März 2014, als 18 Damen und 82 Herren mit der Ausbildung begannen. "Polizist ist kein Beruf wie jeder andere", betonte der Regierungsdirektor. Kaum ein anderes Berufsbild bringe eine derartige Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten und ein so breites Spektrum an Tätigkeiten mit sich. Allein die Bereitschaftspolizei halte eine Fülle von abwechslungsreichen und herausfordernden Verwendungen parat. Der Personalchef der Bepo machte den jungen Menschen deutlich: "Sie repräsentieren die gesamte bayerische Polizei".

Ein Polizeibeamter müsse nicht nur rechtlich auf dem Laufenden sein, sondern brauche auch Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, sagte Bürgermeister Armin Schärtl. Er gratulierte den Absolventen im Namen der Stadt. Stellvertretender Abteilungsführer, Polizeioberrat Roland Gaßner, ist überzeugt: "Sie haben sich für ihren persönlichen Traumberuf entschieden, mit dem sie sich identifizieren können". Während der Ausbildung in der Nabburger Außenstelle der siebten Bereitschaftspolizeiabteilung sei den jungen Bewerbern einiges abverlangt worden. Gesetzesbücher studieren, praktische Ausbildung bei Wind und Wetter und nicht zuletzt die zahlreichen theoretischen und praktischen Prüfungen. Roland Gaßner machte den Absolventen deutlich: "In diesem Beruf werden Sie nie ausgelernt haben". Zahlreiche Einsätze, gesammelte Erfahrungen aus dem polizeilichen Alltag sowie persönliche Eindrücke werden wesentliche Auswirkungen auf die zukünftigen Entscheidungen und Handlungsweisen haben. "Und sie werden feststellen", so der Polizeioberrat, "dass man auf gewisse Lagen nicht vollends vorbereitet werden kann".

Gerade die Ereignisse in der jüngsten Vergangenheit in München, Würzburg und Ansbach verdeutlichten, "dass Extremsituationen für Polizeibeamte keineswegs eine Ausnahme darstellen". Umso mehr zollte er den Auszubildenden höchsten Respekt für die Entscheidung, diesen Weg zu gehen und einen Beitrag zur inneren Sicherheit im Freistaat zu leisten. Roland Gaßner bedankte sich beim Seminarleiter Helmar Termer, dessen Stellvertreter Manfred Sollfrank und den Servicediensten.

Von 100 Bewerbern hielten 94 durch und machten die Prüfung. Hinzu kamen neun Absolventen, die ihre Noten verbessern wollten. Von den 103 Prüflingen haben 101 bestanden. Leitender Regierungsdirektor Thomas Beccard zeichnete während der Feier am Mittwochnachmittag die Besten aus: Oliver Mertens, Dario Schmitt, Felix Enders, Theresa Reißmann und Philipp Sasse.
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