Viele Fragen an die Abgeordnete
Marianne Schieder bei Europa-Tag an der Realschule

Vermischtes
Nabburg
14.05.2016
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Zwei besondere Unterrichtsstunden hatten die zehnten Klassen der Naabtal-Realschule: Anlässlich des Europa-Schulprojekttages besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder die Schule und stand den Jugendlichen Rede und Antwort. Die Schüler stellten Fragen zu aktuellen politischen Ereignissen.

Vor allem das transatlantische Freihandelsabkommen interessierte sie. Die Parlamentarierin betonte dabei, dass die USA zwar als Handelspartner für Deutschland eine bedeutende Rolle spiele, es aber der deutschen Regierung auch sehr wichtig sei, die vorhandenen Verbraucher- und Sozialstandards beizubehalten.

Auch wollten die Realschüler wissen, was die Mandatsträgerin zum Thema Gleitzeit an Schulen und der bevorstehenden Wahl in den USA zu sagen habe. Dabei diskutierten sie über die Kandidatur von Donald Trump sowie das gesamte Wahlsystem mit begrenzten Amtszeiten der Präsidenten. Fragen zum Schmähgedicht von Jan Böhmermann sowie zur Politik des türkischen Staatspräsidenten Erdogan folgten. Auch über Atomkraft und erneuerbare Energie sprachen sie. Die Schüler interessierten sich auch für die Gründe des Stimmenrückgangs bei der SPD sowie den Zuwachs anderer Parteien.

Neben der Erläuterung aller dieser Themengebiete gab Marianne Schieder auch einen interessanten Einblick in ihren Werdegang und Berufsalltag als Bundestagsabgeordnete. Die aus Wernberg-Köblitz stammende Politikerin stellte sich den rund 100 Schülern vor und erklärte ihnen die Aufgaben einer Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Sie war sich sicher, dass es von entscheidender Bedeutung sei, das Interesse gerade der jüngeren Generation an der Politik wieder zu wecken und zu fördern.
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