Vier Schülerinnen nach Auslandsaufenthalt zurück am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg
Zurück aus der Welt

Mit dem Finger auf der Landkarte: Die Schülerinnen zeigen, wo sie ihre Austauschzeit im Ausland verbracht haben. Mit bei der Präsentation war Schulleiter Franz-Xaver Huber. Bild: pgi
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Nabburg
07.10.2016
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Vier Schülerinnen sind nach einem längeren Auslandsaufenthalt wieder ans Johann-Andreas-Schmeller Gymnasium zurückgekehrt. Hier berichten sie von den anderen Lebensumständen in den jeweiligen Ländern - von der Schule über die Sprache bis hin zur Kultur. Neuseeland, Finnland, England und die Vereinigten Staaten werden ihnen wohl immer in Erinnerung bleiben.

Für Laura Koller (Q11) hat das Jahr in Orimatilla (Finnland) gleich mit dem Saunabesuch mit der ganzen Gastfamilie begonnen. Obwohl sie erst nach und nach mit den zurückhaltenden Finnen in der Schule Kontakte knüpfen konnte, empfand sie diese doch als sehr zuvorkommend und freundlich. Die zwölf Monate, die sie dort verbracht hat, haben auch gereicht, um sich der finnischen Sprache ein wenig anzunähern. Zwar sprächen die Menschen dort besser Englisch als Schwedisch, was nebenbei noch zweite Amtssprache ist, den Unterricht konnte sie jedoch erst sehr spät folgen. Am einfachsten fielen ihr hierbei am Anfang die Naturwissenschaften, bei denen es eher um Formeln und Zahlen ging.

Auch in Europa verbrachte Emilia Ries (10b) drei Monate in Morecambe (England). Nachdem ihre große Schwester einige Zeit in den Vereinigten Staaten verbracht hatte, wollte sie nun auch ins Ausland. Da am Anfang "alles neu" gewesen war und sie erst Zeit zum Einleben brauchte, trotz der offenen Lehrer und Schüler, empfand sie die drei Monate doch als zu kurz. Sie wohnte sogar in einem typisch englischen Reihenhaus und hatte eine Schuluniform für die Schule. Das Idee dahinter, dass alle doch gleich seien gefiel ihr recht gut, auch wenn sie sich an ihrer Schule eher die abgeschwächte Form eines Dresscodes vorstellen könnte.

Viele Vorurteile über Amerika haben sich für Annette Prem (Q11) tatsächlich für richtig herausgestellt. Sie lebte für einige Zeit in Virginia Beach (USA). Es gab größere Straßen, einen speziellen Wachdienst für die Schule und sogar ein Drogenhund kam mehrmals während dem Schuljahr durch die Klassenzimmer. An der Schule hat ihr die größere Wahlfreiheit gefallen. Sie belegte neben einem Koch- auch einen Fotografiekurs.

Für ihr halbes Jahr in Neuseeland hat sich Isabel Hanauer (Q11) gemeinsam mit ihren Eltern direkt bei der Schule angemeldet. Ihre sechs Monate in Auckland verhalfen ihr zudem zu besseren Englischkenntnissen. Sie fühlt sich nun im Englischunterricht an der Schule sicherer und kann auch natürlicher in der englischen Sprache kommunizieren. Sie sei nun auch selbstständiger geworden, da sie sehr weit von zuhause weg war.

Insgesamt gab es nur Positives von den verschiedenen Auslandsaufenthalten zu hören. Besonders für Schulleiter Franz-Xaver Huber war noch interessant, inwiefern ein Handyverbot in den verschiedenen Ländern herrscht. An allen Schulen war der Einsatz des Handys zu Unterrichtszwecken geduldet. Man durfte also beispielsweise Wörter nachschlagen, Wikipedia-Artikel lesen oder in künstlerisch-musikalischen Fächern sogar Musik hören. Alle Schulen hatten für die Schüler einen WLAN-Zugang, bei dem Soziale Netzwerke aber gesperrt waren.
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