Von der fruchtigen Seite

Theresia Kral führte die Teilnehmer durch die Obstanlagen des Oberpfälzer Freilandmuseums.
Vermischtes
Nabburg
06.10.2016
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Das Freilandmuseum in Neusath trägt Früchte. Was dort an den Bäumen gepflückt werden kann, erfuhren die Besucher, die sich am Feiertag an einer Sonderführung beteiligten.

-Neusath. Wind und Wetter trotzten die Teilnehmer an einer Führung im Oberpfälzer Freilandmuseum zum Thema "Streuobstwiesen". Sowohl junge als auch ältere Obstliebhaber nahmen an der Erlebniswanderung teil und naschten sich durch die verschiedenen Apfel-, Birnen, und Zwetschgensorten, die das Museum zu bieten hat.

Theresia Kral aus Maxhütte Haidhof führte ihre Besucher zu den beiden Streuobstwiesen des Freilandmuseums. Insgesamt findet man auf dem Gelände 158 Obstbäume, darunter auch zahlreiche alte Apfelsorten. Sie erklärte ihren Teilnehmern zunächst die Herkunft des Begriffes "Streuobst". Dieser bezieht sich auf die Anordnung meist hochstämmiger Bäume, die in unregelmäßigen Abständen gepflanzt werden. Wichtig für den Ertrag der Bäume ist dabei das Vorhandensein der vielen Insektenarten und Bienen, erklärte sie den Kindern, die, mit Lupen ausgestattet, erkunden durften, welche Tierchen sich auf den Wiesen befinden.

Anschließend erzählte sie ihnen das Märchen vom alten Apfelbaum, während sich die Eltern und erfahrene Obstanbauer über die Bepflanzung des eigenen Gartens austauschen konnten. Dabei entdeckte der eine oder andere Besucher, auch durch die Verköstigung der vorhandenen Früchte, neue Sorten, die er in den eigenen Bestand mit aufnehmen konnte.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oberpfälzer Freilandmuseum (31)Streuobst (6)
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