Vortrag von Marianne Moosburger
Negativen Stress in Energie umwandeln

Marianne Moosburger. Bild: hfz
Vermischtes
Nabburg
27.10.2016
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"Bleibt cool, Eltern - Wege aus dem Alltagsstress": Zu diesem Thema referierte die Gymnasiallehrerin Marianne Moosburger aus Hahnbach am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium. Elternbeiratsvorsitzende Johanna Baumann, hatte sie im Zuge der Neuwahlen zu diesem Vortrag eingeladen.

In unterhaltsamer und humoriger Weise schilderte die Referentin - auch aus eigener Erfahrung - den Alltagsstress einer Hausfrau und Mutter "von früh bis spät". Auch auf die soziale Komponente ging Marianne Moosburger ein und meinte, zu den derzeitigen Hauptursachen für Stress zählten nicht zuletzt die steten Veränderungen in der Gesellschaft.

Heute gelte statt des "Ich denke, also bin ich" eher "Ich eile, also bin ich". Von Vorteil sei es, wenn es gelinge, negativen Stress in positiven Stress und in Energie umzuwandeln. "Eu-Stress" sei die Würze des Lebens, sorge für Spannkraft und Vitalität und könne verhindern, dass Stress krank mache. Stress entstehe jedoch nicht nur durch äußere Anforderungen, sondern auch durch eigene Einstellungen", erklärte sie und zeigte dies anhand von Beispielen auf. "Die Macht der Kinder", war dann ihr Anliegen, da diese durch ihr Quengel-Potenzial oft sehr viel erreichen würden. Wenn fehlende Zuwendung durch Konsum ersetzt werde, sei es dann oft nicht weit von einer "Verwöhnmentalität" hin zu einer "Verwöhnkriminalität". Humorvoll vorgebracht, doch von ernstem Inhalt waren die Ausführungen zum Stress in der Paarbeziehung, zu deren Ursachen und einige Tipps zur Selbsthilfe.

Gut leben statt viel zu haben sei eine weitere Devise gegen den weit verbreiteten Konsumstress. Wenn Zeitwohlstand an die Stelle von Güterreichtum gesetzt würde, sei schon ein großer Schritt in die richtige Richtung getan, so die Referentin. Viele weitere Ursachen für Stress erklärte sie noch anschaulich. Vielfältig wie die Menschen seien auch die Strategien zur Stressbewältigung. Marianne Moosburger empfahl unter anderem Bewegung, tiefes Atmen, einen großen Schluck Wasser zur rechten Zeit, Licht, Wärme und vieles mehr.

Zeitmanagement mit klaren Prioritäten und nicht zuletzt Gelassenheit seien zudem hilfreich. Vor allem die Bedeutung des elterlichen Vorbildes für die Kinder sind der vierfachen Mutter ebenfalls ein Anliegen. Mit ihren vielen humorvollen und heiteren Beispielen schaffte es die Gymnasiallehrerin, die Aufmerksamkeit ihrer Zuhörer stets hochzuhalten.
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