Bisher läuft nur die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes - Themen aus der ...
Warten auf konkrete Pläne

Wirtschaft
Nabburg
07.05.2016
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Nahezu vier Monate sind nach dem Bürgerentscheid vergangen. Am 10. Januar hatten sich rund 61,5 Prozent der Wähler dafür ausgesprochen, dass an der Staatsstraße in Richtung Oberviechtach ein Handelszentrum entsteht und die Stadt alle notwendigen Schritte für die Ausweisung eines Sonderhandelsgebietes unternimmt. Nach dem seither eingetretenen Sachstand erkundigte sich CSU-Fraktionssprecher Hans-Georg Dobler in dieser Woche in einer Stadtratsanfrage.

Momentan gebe es dazu wenig zu sagen, erfuhr er von Bürgermeister Armin Schärtl (SPD). Mit dem Projektentwickler der Investorengruppe, Michael von Keitz, sei vereinbart, dass er auf die Stadt zukommt, sobald er konkrete Pläne hat. Die Stadt habe mittlerweile die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) beauftragt. "Wir gehen es an, sobald Herr von Keitz kommt", fasste er zusammen. Dobler wollte daraufhin wissen, ob unabhängig davon die Ausweisung des Sondergebietes im Flächennutzungsplan in Angriff genommen worden sei. Der geschäftsleitende Beamte Hans Sorgenfrei sagte, dass man dazu die ISEK-Fortschreibung brauche. Die Änderung erfolge dann im Parallelverfahren zum Bebauungsplan.

Auf der Tagesordnung stand in dieser Sitzung auch eine Einbeziehungssatzung für den Ortsteil Brudersdorf. Über sie schuf der Stadtrat einstimmig Baurecht für ein Grundstück in der Nähe des Sportplatzes.

Für 166 025 Euro vergab der Stadtrat die Tiefbauarbeiten für die Außenanlagen bei der Spitalkirche. Der Auftrag ging an die Firma Punzmann aus Windischeschenbach. CSU-Stadtrat Karl Beer erkundigte sich nach dem Ausführungstermin. Von der Sitzungsleitung bekam er zu hören, dass die Maßnahme eigentlich bis zum Mittelalterlichen Markt fertig sein sollte, es jedoch Verzögerungen gebe. Beer schloss daraus, dass dann wohl auch die Wohnungen im sanierten Gebäude Am Obertor nicht vermietet und eine dort anzubringende Außentreppe nicht aufgebaut werden können. "Wir werden es erst nach dem Markt machen", kündigte Bürgermeister Schärtl an. Hans-Georg Dobler übte Kritik am Ablauf. Diese Treppe sei bereits vor etwa einem Jahr vergeben worden, und nun brauche man dazu ein Podest; den betreffenden Gestaltungsplan sehe der Stadtrat jetzt zum ersten Mal.

Zwei Aufträge erteilte das Gremium ferner für den Neubau des Sozial- und Bürogebäudes für den Bauhof. Die Kunststofffenster kommen für 15 279 Euro von der Firma Danhauser (Amberg); die Leichtmetallarbeiten führt die Firma Vollmuth (Sulzbach-Rosenberg) für 14 509 Euro aus.
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