Blick auf moderne Firmenanlage

Der "Tag der offenen Tür" rief großes Interesse hervor. Über 3000 Besucher kamen dazu am Sonntag, um sich den hochmodernen Produktionsstandort von "EMZ-Hanauer" in Nabburg näher anzuschauen. Bilder: jua (3)
Wirtschaft
Nabburg
12.09.2016
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Nach Abschluss einer hochmodernen Erweiterung lud das Unternehmen "EMZ-Hanauer" zu einem Tag der offenen Tür ein. Über 3000 Besucher kamen am Sonntag zu diesem Familientag auf das Firmengebäude. Sie ließen sich viele Arbeitsvorgänge von qualifizierten Mitarbeitern erklären.

Für die Familienangehörigen der etwa 450 EMZ-Mitarbeiter in Nabburg begann der Sonntag mit einer Betriebsführung und einem gemeinsamen Essen im eigens dafür aufgestellten Festzelt. Ab 11 Uhr standen die Tore für alle Interessenten offen. Es stand ein informationsreicher Nachmittag bevor.

Angefangen hatte beim EMZ alles im Jahre 1948 in Zangenstein mit der Firmengründung durch Ernst Hanauer, der sich damals auf die Herstellung von Christbaumbeleuchtungen und Kondensatoren spezialisierte. Während der folgenden Jahrzehnte hat sich der Betrieb, seit 1995 mit Geschäftsführer Thomas Hanauer, als eine weltweit bekannte und agierende Firma mit Hauptsitz in Nabburg und Zweigstellen in Mexiko, Tschechien und China etabliert.

Erst im Juli fand die Einweihung des neuen "CIS"-Traktes (Customer Innovation Space) statt (wir berichteten). Es handelt sich um einen Bereich mit Technologie-Ecke, in dem der komplette Produktentstehungsprozess verfolgt werden kann.

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen riss der Besucherzustrom am Sonntag kaum ab. In der angenehm temperierten Halle ließen sich die Gäste an zehn Stationen die verschiedenen Abläufe der Produktherstellung - zum Beispiel für integrierte Systeme für Kühlschränke, Regler für Erneuerbare Energien, Sensoren, LED-Module - oder die Optimierung der Entsorgungsprozesse erläutern. Über die Entwicklung der Firma mit weltweit etwa 1000 Mitarbeitern informierte gleich die erste Station. Wie eine mit besten Voraussetzungen ausgestattete Lehrwerkstatt aussehen kann, zeigte die Station zwei auf. Die weiteren Anlaufstellen informierten über Entsorgung und Umweltschutz, Spritzerei und Stanzerei sowie die Arbeitsvorgänge der beiden Montageautomaten GVGBOT und Blue Box. Weitere Anziehungspunkte waren ein Montage-Roboter mit Highspeed-Kamera und die Elektronikfertigung mit Müllschleuse. Die ansprechende, modern ausgestattete Kantine könnte gut - so Aussagen von Besuchern - mit einem Hotelrestaurant verglichen werden. Großen Spaß mit der integrierten Rutsche vom ersten Stock in das Parterre hatten nicht nur die Kinder, auch die aktiven Erwachsenen beneideten die Mitarbeiter da ein bisschen um ihr Arbeitsumfeld. Am Ende des Rundgangs stand der Besuch des Festzeltes, in dem bei einer deftigen Brotzeit die Jugendblaskapelle Nabburg für den Ausklang sorgte.
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