Erste Netzwerk-Bilanz

Wirtschaft
Nabburg
29.04.2016
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Genau auf den Tag der Vereinsgründung vor einem Jahr fiel die Jahreshauptversammlung des "Netzwerk Nabburg". Die Geschäftsleute, Dienstleister und Selbstständige, die sich dazu zusammengeschlossen haben, zogen jetzt eine erste Bilanz.

Vorsitzende Gisela Westiner listete in ihrem Bericht eine Vielzahl von Aktivitäten in verschiedensten Bereichen auf. Die Gestaltung der verkaufsoffenen Sonntage und Einkaufsabende unter einem Motto mit zusätzlichen Aktionen fand großen Zuspruch. Das von Johann Kreckl initiierte "Kunst-Mieting" mit heimischen Künstlern, die ihre Werke in leerstehenden Geschäften ausstellten, sorgte für reges Treiben in Alt- und Unterstadt.

Die Homepage wurde den Stadträten präsentiert und weist mittlerweile mehr als 10 000 Besucher auf. Der "Nabburger Zehner" konnte mit der Unterstützung von Raiffeisenbank und Sparkasse auf den Weg gebracht werden, hat aktuell eine Auflage von 1500. Er soll Kaufkraft in Nabburg binden und hat sich laut Beisitzerin Iris Nitz auch als kurzfristig zu besorgendes Geschenk gut eingeführt.

Analyse mit Folgen


Weiterbildung wurde im Netzwerk groß geschrieben. Mitglieder besuchten Seminare der Rid-Stiftung zu Themen des Stadtmarketings. Delegationen tauschten sich in Donauwörth und Gunzenhausen mit örtlichen Verantwortlichen aus, brachten so Erfahrungen, Ideen für eine möglich Umsetzung in Nabburg mit.

Der Höhepunkt im ersten Jahr des Bestehens war laut Westiner der Gewinn eines Coachings durch das CIMA Institut für Regionalwirtschaft im Wert von 15 000 Euro. Unter 25 Bewerbern bekam das Netzwerk den Zuschlag, hat nun kompetente Fachleute an der Seite, mit deren Blick von außen die Situation in Nabburg analysiert und zielgerichtete Aktionen auf den Weg gebracht werden.

Gesteckte Ziele


In einer konstruktiven Diskussion wurden Zahl und Termine für die zukünftigen verkaufsoffenen Sonntage erarbeitet, die nun dem Stadtrat vorgelegt werden. Auf die To-do-Liste für die Zukunft setzte zweite Vorsitzende Elisabeth Troidl ein digitales Branchenbuch sowie eine Nabburg-Broschüre.

Einig war man sich auch, neue Mitglieder aus verschiedensten Branchen und Firmen mit den Vorteilen des Netzwerks zu werben, die - so hieß es - aus weit mehr bestehen als dem günstigeren Preis bei Inseraten in der örtlichen Presse.
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