Grunderwerb für Handelszentrum

Die Investoren-Holding aus Bayreuth hat mittlerweile das 1,6 Hektar große Grundstück (erdfarben, Bildmitte) im Stadtosten erworben. Es wird begrenzt von der Staatsstraße nach Oberviechtach (unten), der Schlörstraße (links) und der nach Neusath führenden Sauerzapfstraße (rechts). Dort soll das Handelszentrum nach dem Willen des Bürgerentscheids entstehen. Bild: Völkl
Wirtschaft
Nabburg
14.05.2016
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Das Grundstück ist verkauft. Dem Investor gehört das Gelände, auf dem das Handelszentrum gebaut werden soll. Die Interessengemeinschaft, die für dessen Errichtung kämpft, rechnet damit, dass in wenigen Wochen die ansiedlungswilligen Firmen genannt werden können.

Die "Interessengemeinschaft pro Handelszentrum" (IG) steht in direktem Kontakt zu Projektentwickler Michael von Keitz von der Graf von Thun und Hohenstein Veit Holding AG. Er befindet sich derzeit in der Phase der Projektierung. "Wenn sie fertig ist, soll die ISEK-Umschreibung mit der Stadt abgestimmt werden", wusste IG-Sprecher Stefan Schmid in einem Pressegespräch zu berichten.

Beim Bürgerentscheid hatten sich am 10. Januar 61,5 Prozent der Wähler für das Handelszentrum ausgesprochen. Nachdem seither mehr wenig über dessen Verwirklichung zu hören war und durch politisch motivierte Verlautbarungen Verunsicherung eingetreten sei, hätten sich - so Schmid - viele Befürworter bei der IG nach dem weiteren Fortgang in der Angelegenheit erkundigt. "Wir dürfen exklusiv verkünden, dass das Grundstück inzwischen verkauft ist", erklärte Stefan Schmid in Absprache mit seinen Mitstreitern in der IG.

Michael von Keitz habe ihm bestätigt, dass sich die geplante Zusammensetzung des Handelszentrums auf einem guten Weg befinde und bereits zu 80 Prozent stehe. Der Investor wolle zusätzlich zu einem Lebensmittel-Markt gezielt bringen, was Nabburg braucht. Die Namen könnten im Moment zwar noch nicht genannt werden, doch in wenigen Wochen werde es soweit sein.

"Es geht also schon was vorwärts", betonte Schmid. Der größte Beweis dafür sei der mittlerweile erfolgte Grundstückskauf: "Der Investor hätte das Gelände sicher nicht erworben, wenn er nicht die berechtigte Chance sehen würde, dort auch zu bauen." Die Dauer der Projektierung hänge maßgeblich auch damit zusammen, dass sich von Keitz als Nachfolger des völlig unerwartet verstorbenen Projektentwicklers Fred Neukam erst einarbeiten musste.

Von Keitz habe die IG darüber informiert, dass er das vollständige Projekt erst der Stadt präsentieren und anschließend der Regierung der Oberpfalz vorstellen möchte. Er wolle bei der Auswahl der Geschäfte darauf aufpassen, dass die Branchen letztlich von den beteiligten Stellen akzeptiert werden. "Wir bleiben dran und werden darauf achten, dass der Wille der 1628 Ja-Wähler umgesetzt wird", versicherte Stefan Schmid gegenüber der NT-Redaktion.
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