Staatliche Berufsschule bekommt einen "Hyundai i10" gespendet
City-Flitzer zu Ausbildungszwecken

Wirtschaft
Nabburg
08.07.2016
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"Learning by Doing" steht als großer Schriftzug auf dem neuen Auto der Außenstelle der Berufsschule. Thomas Breu, Inhaber des Autohauses Breu in Cham, übergab es an die Schüler der Klasse MGK 10b und die Lehrkräfte im Kfz-Handwerk. Der Kleinwagen der Marke "Hyundai i10" dient als Schulungsfahrzeug.

Rosina Pimmer, die Leiterin der Außenstelle, sprach die Dringlichkeit von neuen Fahrzeugen verschiedener Hersteller zu Lernzwecken an. Ein Kriterium des Erfolges der dualen Ausbildung ist es, dass technisch-organisatorische Veränderungen der Arbeitswelt in die Ausbildung einfließen. Dieser fabrikneue Vier-Zylinder- Personenwagen mit 67 PS, ein Benzinmodell wie es im Schulungsfuhrpark noch nicht vorhanden ist, ermöglicht es der Schule, dem ständig neuen technischen Wandel gerecht zu werden und die Wissensvermittlung auf dem aktuellsten Standard zu halten. Vor allem in der Autoindustrie verändere sich die Technologie ständig. Sie bedankte sich bei Thomas Breu, dass er mit der Übergabe einen großen Beitrag leiste, da die Schule somit eine zeitgemäße, praxisorientierte Berufsausbildung im Kfz-Handwerk anbieten kann.

Stellvertretender Landrat Jakob Scharf betonte, dass das Fundament jeder Bildungsregion Menschen vor Ort sind, die sich bereiterklären, an der Verbesserung der Bildungsqualität mitzuwirken und die Region weiterzuentwickeln. Thomas Breu informierte über die Hyundai-Standorte auf dem ganzen Erdball und sprach über einen Marktanteil von sieben Millionen jährlich (im Vergleich: der Anteil von BWM liegt bei zwei Millionen). Der "City-Flitzer" ist kostengünstig, verfügt über eine hohe Sitzposition, ist fünftürig und hat eine Fünf-Jahresgarantie ohne Kilometereinschränkung.

Auch Studiendirektor Johann Bauer, der ehemalige Außenstellenleiter, weiß aus Erfahrung um die Dringlichkeit solcher Lernfahrzeuge und ist sich sicher, dass es in diesem Marktsegment ständig technische Veränderungen gibt. "Wir wissen nicht, was noch kommt", gab er zu bedenken, "und deshalb ist es wichtig, dass wir uns stets auf hohem technischen Niveau befinden und an dem flexiblen Markt orientieren."
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