Wohlklang zwischen den Jahren

"Horcht, was Engel uns verkünden" sang unter anderem der Kirchenchor Neualbenreuth unter der Leitung von Alois Fischer. Bild: fsc
Kultur
Neualbenreuth
30.12.2015
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Draußen dämmerte es schon, als sich in der Pfarrkirche St. Laurentius bei dezenter Beleuchtung die Bänke mit erwartungsvollen Menschen füllten. Das Weihnachtskonzert sollte sie nicht enttäuschen.

Alljährlich laden Neualbenreuther Musik- und Gesangsgruppen und Chöre zu einem festlichen Konzert ein, das Bürgermeister Klaus Meyer als "Tradition zwischen den Jahren" bezeichnete. Vor der Begrüßung hatten die Trompeter Siegfried Rustler und Alexander Becker von der Blaskapelle des Musikvereins Ernestgrün die festliche Hymne "Tochter Zion" angestimmt und das Kirchenschiff mit volltönenden Klängen erfüllt. Für den erkrankten Dirigenten Gerhard Maischl leitete Klaus Rustler das knapp 20 Musiker zählende Blasorchester.

Besondere Note


Der Kirchenchor unter der Leitung von Alois Fischer sang ausdrucksvoll und mit großer chorischer Disziplin "Horcht, was Engel uns verkünden". Darauf folgte ein feines Zusammenspiel von Hackbrett, Geige und Zither der Neualbenreuther Saitenmusik unter der Leitung von Regina Frank. Danach schloss sich das Neualbenreuther Zwio mit Monika Kunz und Franz Danhauser und dem Lied "Woi is da Stern aafgleicht" an. Immer eine besondere Note in das Konzert bringt das zehnköpfige Akkordeonensemble der Kreismusikschule um Alois Fischer. "Kleine Weihnachtsmusik" lautete der Beitrag.

Den ersten Teil des Programms beschloss der Männergesangverein Neualbenreuth unter der Leitung von Franz Danhauser. Nach dem Lied "Freu dich Erd und Sternenzelt" folgte der erste von drei Textbeiträgen von Altbürgermeister Albert Köstler. Dessen sonore und beruhigend wirkende Stimme trug ebenso zur festlichen Stimmung bei wie das vom MGV dargebotene "Süße Ruhe, Stille der Nacht".

Beinahe schwungvoll, doch ruhig in Melodie und Vortrag erklang "Jodler-Boarischer" der Neualbenreuther Saitenmusik. Beim Stück "Lasst uns das Kindlein wiegen" sangen Monika Kunz und Franz Danhauser beinahe zärtlich vom "Jesulein süß...". Nicht weniger gekonnt spielte die Akkordeongruppe "Fuga" von G. Reiche.

Der Kirchenchor rahmte den zweiten Textbeitrag von Albert Köstler mit "Heut kam ein Engel" und "Lob und Preis" ein, bevor die Neualbenreuther Saitenmusik den "Sonntagswalzer" und das Neualbenreuther Zwio "Seht an dort der Stern" erklingen ließen. Mit dem "Präludium in C-Dur" der Akkordeonisten und "Hört der Engel Himmelslieder" des Chors neigte sich das 90-minütige Konzert dem Ende zu.

Gemeinsames Schlusslied


Nach einem fulminanten Weihnachtslieder-Potpourri der Blaskapelle Ernestgrün verabschiedete Pfarrer George Parankimalil die vielen Besucher, dankte ihnen und gab ihnen den Segen Gottes mit auf den Heimweg. Das gemeinsame Schlusslied "Es ist ein Ros' entsprungen" machte die meisten Zuhörer nun auch zu Mitwirkenden, die sich dann auch einig waren, schöne zwei Stunden miteinander verbracht zu haben.
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