Ausbau erst nach dem Sprint

Lokales
Neualbenreuth
21.12.2014
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Da werden die Radprofis staunen. Auf der Bayern-Rundfahrt im Mai passieren die Teilnehmer die Straße zwischen Poxdorf und Wernersreuth. Dabei dürfte die Strecke für die Fahrer eine besondere Herausforderung bedeuten.

In der Sitzung des Gemeinderats wies Bürgermeister Klaus Meyer darauf hin, dass die Bayern-Rundfahrt auch auf Neualbenreuther Gemeindegebiet verläuft. Nach einer ersten Zieldurchfahrt in Waldsassen geht es weiter zur Sprintwertung: Die Route bringt die Radsportler in Richtung Pfudermühle und weiter über Poxdorf nach Wernersreuth und dann in Richtung Pfaffenreuth. Meyer verwies dabei auch auf ein Abstimmungsgespräch am 12. Januar im Waldsassener Rathaus.

Im Sommer

Der Abschnitt Wernersreuth-Poxdorf war in der Sitzung am Donnerstag allerdings noch einmal ein Thema - in der Prioritätenliste für künftige Straßenausbauten, die der Marktrat aufgestellt hat. "Da läuft auch die Bayern-Rundfahrt drüber, aber bis Mai werden wir es nicht schaffen", erklärte Meyer auf NT-Anfrage zum Zeitpunkt des Ausbaus. Der werde aber noch im Sommer 2015 starten. Auf dieser Liste notiert ist außerdem die Turmstraße, informierte Meyer.

Der Bürgermeister teilte außerdem mit, dass sich die Bewohner in Ottengrün unter Federführung von Marktrat Jürgen Heinl auf eine Ausschilderung ihrer Hausnummern an der Durchgangsstraße geeinigt haben. Verwaltung und Bauhofen werden die Einzelheiten klären.

In seiner Sitzung hat der Marktrat außerdem einen Auftrag an ein Ingenieurbüro im Wert von 10 400 Euro vergeben. Hintergrund ist die Erstellung eines Bestandsplanes für den Zusammenschluss der Wasserversorgungsanlagen im Gemeindegebiet. Denn die Wernersreuther und die Motzersreuther etwa erhalten ihr Trinkwasser über die Waldsassener Anlage. Neualbenreuth und Ottengrün dagegen verfügen über eine eigene Wasserversorgung. Neben der Bereinigung der rechtlichen Situation und der Problematik verschiedener Wassergebühren innerhalb der Gemeinde verspricht sich der Marktrat bessere Möglichkeiten beim Umgang mit Versorgungsengpässen.

Fast immer einstimmig

Mit seinen Weihnachtswünschen verband Bürgermeister Meyer ein Lob an die Gemeinderäte; die neuen hätten sich gut eingearbeitet. Meyer würdigte die harmonische Zusammenarbeit. "Parteiengeplänkel spielt bei uns keine Rolle", erklärte das Gemeindeoberhaupt gegenüber dem NT. Annähernd alle Beschlüsse seien einstimmig gefasst worden. Zweiter Bürgermeister Christian Hebert erklärte, es sei binnen kurzer Zeit viel angepackt worden und überreichte Klaus Meyer ein Geschenk.
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