Bei der CSU-Versammlung bleibt das Thema Windkraft nicht außen vor
Lediglich "Zappelstrom"

MdB Reiner Meier (von links) mit dem Führungsteam der Neualbenreuther CSU, von links Ferdinand Köstler, Josef Rosner, Christian Hebert, Klaus Meyer, Christian Maischl, Vorsitzender Albert Köstler und Artur Sommer. Bild: kro
Lokales
Neualbenreuth
17.03.2015
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Albert Köstler bleibt Vorsitzender der Neualbenreuther CSU. Bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Tillenblick" ist der Altbürgermeister in seinem Ehrenamt bestätigt worden.

Beide Stellvertreter heißen auch künftig Klaus Meyer und Christian Maischl. Das Amt des Schatzmeisters übt Artur Sommer aus, als Schriftführer wurde Josef Rosner bestätigt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Franz Becker, Alois Grillmeier und Ferdinand Scharnagl.

Kassenprüfer sind Ferdinand Köstler und Christian Hebert gewählt. Für die Kreisvertreterversammlung der CSU wurden Albert Köstler und Artus Sommer als Delegierte gewählt. In seinem Rechenschaftsbericht ging Köstler auf die Arbeit der örtlichen CSU ein und widmete seine Rede den "unsinnigen" Windkraftanlagen in der Region, gegen die er weiterhin sehr energisch eintrete. So lange keine ausreichenden Speichermöglichkeiten und kein intaktes Leitungsnetz vorhanden seien, würde nur dieser "Zappelstrom" für das finanzielle Wohlergehen der Planer, Gutachter, Rechtsanwälte und Investoren produziert, aber zulasten der Stromverbraucher.

Einen Einblick in die Finanzen des CSU-Ortsverbands gab Kassierer Artur Sommer, der die wesentlichen Einnahmen und Ausgaben auflistete. MdB Reiner Meier sgte, die Neualbenreuther CSU , sei maßgeblich für die positive Entwicklung der Marktgemeinde verantwortlich und ging auch auf die große Politik ein. Bürgermeister Klaus Meyer sah in seinem Grußwort die Gemeindepolitik als Schule der Demokratie. Sein Wahlslogan sei gewesen "Verbindungen schaffen". Dies sei in der bisherigen Amtszeit schon auf vielen Gebieten gelungen - beim Straßenausbau, in der Breitbandverkablung oder im Tourismus. Hinsichtlich des Ausbaus der Gemeindeverbindungsstraße Wernersreuth-Poxdorf gebe es nicht nachvollziehbare Richtlinien zu beachten.

MdB soll helfen

Entweder Leitplanken für 70 000 Euro zu bauen oder den Wald auf einer Breite von sieben Meter auf beiden Seiten abzuholzen, weil sie "unverformbare Einzelhindernisse darstellten". Meyer bat den Bundestagsabgeordneten in dieser Sache um Mithilfe.
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