Daniela Schellinger und Joachim Thümmel bewirtschaften ab heute Restaurant und Tillensaal
Neubeginn in den Bruder-Claus-Stuben

Freundlich begrüßt wurde das neue Pächterpaar der Neualbenreuther Bruder-Claus-Stuben. Von links Pfarrer George Parankimalil, Wirtin Daniela Schellinger, Kirchenpfleger Josef Rosner, Wirt und Koch Joachim Thümmel, Reinhold Bauer (gemeindlicher Arbeiter) und Bürgermeister Klaus Meyer. Bild: jr
Lokales
Neualbenreuth
01.04.2015
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Nein, das ist kein Aprilscherz: Endlich kommt wieder Leben in die Bruder-Claus-Stuben. Ab heute ist das Restaurant wieder geöffnet. Bewirtschaftet werden Restaurant und Tillensaal von Koch Joachim Thümmel und seiner Lebensgefährten Daniela Schellinger. Die Wurzeln des neuen Wirts Joachim Thümmel liegen im benachbarten Wernersreuth. Seine Mutter Anneliese ist gebürtige Wernersreutherin und lebt mit ihrem Mann Hans in Neualbenreuth. Die Verträge zwischen Pfarrei, Gemeinde, Pfarrer, Bürgermeister und dem Pächterpaar sind unterschrieben, freuen sich Bürgermeister Klaus Meyer und Pfarrer George Parankimalil über die Neueröffnung. "Endlich kommt wieder Leben ins Haus", freut sich der Bürgermeister, nachdem die Bruder-Claus-Stuben seit September 2009 geschlossen waren. Die Diözese Regensburg hat dem Pachtvertrag schon zugestimmt. Schon im Herbst 2010 war ein Pächter für die Lokalitäten gefunden, doch scheiterte dies an den Einwänden des damaligen Pfarrers Andreas Hörbe. Er lehnte die Pächter ab, weil diese ohne Trauschein zusammenlebten. Im Herbst 2011 verließ Pfarrer Hörbe die Marktgemeinde.

Seit Januar dieses Jahres laufen die intensiven Gespräche mit dem neuen Pächterpaar. Beide gehen damit in die Selbständigkeit, nach jahrzehntelanger gastronomischer Erfahrung. Das 1963 errichtete Haus ist vor der Neuverpachtung umfassend renoviert worden.

Eröffnung am 24. April

Der neue Wirt Joachim Thümmel lebte im schwäbischen Reutlingen und ging dort auch seiner Arbeit nach. Erfahren hat er von der Chance in Neualbenreuth von seinen Eltern. Nachdem er sich das Objekt angeschaut hat, war er sich mit Pfarrei und Marktgemeinde schnell einig. Kleinere Reparaturen wurden zwischenzeitlich erledigt. Besonders der Brandschutz und seine Auflagen bereiteten der Gemeinde Sorgen. Offizielle Eröffnung mit geladenen Gästen ist am 24. April.
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