Eine Stärkung der Kommunen

Über die gute Auslastung im Sibyllenbad freute sich Bürgermeister Klaus Meyer in der jüngsten Sitzung des Marktrats Bild: kro
Lokales
Neualbenreuth
03.02.2015
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Mit der "Ikom" lassen sich kommunale Aufgaben besser gemeinsam lösen. In der jüngsten Sitzung des Marktrats hat darauf Klaus Meyer hingewiesen. Entschieden wandte sich der Bürgermeister gegen Vermutungen, wonach damit eine neue Gebietsreform vorbereitet werde.

Bei dem Treffen am Donnerstag kam Meyer auf den neu gegründeten Zweckverband zu sprechen. In Kürze werde ein integriertes ländliches Entwicklungskonzept an ein Planungsbüro vergeben.

In seinem Bürgermeisterbericht verwies Meyer zudem darauf, dass das Bayerische Landesamt für Statistik seit Jahresbeginn den Mikrozenzus, eine amtliche Haushaltsbefragung, durchführe. Laut Mikrozensusgesetz seien Volljährige und Minderjährige mit eigenem Hausstand zur Auskunft verpflichtet.

Nigerlbuche: Antrag

Weiter wies er darauf hin, dass ein Antrag auf Fällung der Nigerlbuche gestellt worden sei. Ein Baumsachverständiger und der Naturschutzbeirat seien eingeschaltet. Wann dieser das nächste Mal tagt, stehe jedoch noch nicht fest. Eine akute Gefährdung sehe das Landratsamt nicht, da die Buche regelmäßig gepflegt worden sei. Falls dennoch ein Gefahrenpotenzial durch Äste erkennbar sei, so könnten diese entfernt werden. Das Ergebnis der Untersuchung und des Naturschutzbeirates werde mitgeteilt.

Erfreuliches meldete Meyer in Sachen Sibyllenbad: Die Besucherzahlen seien im Steigen begriffen; die Anzahl der Anwendungen habe sich um 7,88 Prozent erhöht. Damit sei das Niveau vor der Sanierung schon wieder erreicht. Meyer verwies zudem darauf, dass er viele positive E-Mails von Besuchern erhalten habe.

Verbessert hätten sich auch die Übernachtungszahlen in der Marktgemeinde. Zwar habe man 2014 ein Minus von 7,4 Prozent registriert. Der Wert sei jedoch seit Jahresmitte kontinuierlich angestiegen, denn Anfang des Jahres habe das Minus zwischen 12 und 19 Prozent betragen.

Vorschläge an Verwaltung

Ferner wies Meyer darauf hin, dass das Landratsamt auch in diesem Jahr wieder Personen für herausragende kulturelle und soziale Verdienste ehren werde. Vorschläge aus dem Gemeindebereich sollten bei der Verwaltung gemeldet werden. (Weiterer Bericht folgt)
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