"Eisblämla" und "Sternenzelt"

Der Kirchenchor Neualbenreuth sang unter anderem "Ein Stern strahlt". Bild: fsc
Lokales
Neualbenreuth
30.12.2014
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Der musikalische Bogen reichte vom bodenständigen Volksgesang bis hin zu geistlichen Klängen: Rund 300 Zuhörer genossen am Sonntag ein abwechslungsreiches Weihnachtskonzert in der Neualbenreuther Pfarrkirche St. Laurentius.

Pfarrer George Parankimalil hieß die Besucher herzlich willkommen, bevor die Blaskapelle des Musikvereins Ernestgrün unter der Leitung von Gerhard Maischl das Programm mit "Tochter Zion" eröffnete. "Ein Stern strahlt" sang danach der Kirchenchor unter dem Dirigat von Alois Fischer.

Das "Neualbenreuther Saitenduo" mit Regina Frank an der Zither und Stephanie Manske mit der Gitarre spielte das Stück "Eisblämla", das "Neualbenreuther Zwio" mit Monika Kunz und Franz Danhauser folgte mit dem Stück "Diats Liftlboum". Dem schloss sich "Allegro" an, präsentiert von der Akkordeongruppe der Kreismusikschule unter der Leitung von Alois Fischer.

Gitarrensolo

Der Männergesangverein Neualbenreuth, dirigiert von Franz Danhauser, leitete mit der Aufforderung "Freu dich Erd" und dem Lied "Sternenzelt" über zum ersten verbindenden Text von Altbürgermeister Albert Köstler. Anschließend führte der MGV in die "Süße Ruhe, Stille der Nacht". Es folgten "Ave Maria der Weihnacht", gespielt von der Blaskapelle, und die "Staade Gitarrenweis", geprägt von einem Gitarrensolo von Stephanie Manske und gefühlvoll gestaltet von Regina Frank (Zither).

"Lasst uns das Kindelein wiegen" forderte das "Neualbenreuther Zwio", verbunden mit einer Gavotte der Akkordeongruppe und einem freudigen Gesang des Kirchenchors ("Singt Gloria"). "Dass uns dein Segen verbliebe..." heißt es in dem Lied "Heilige Nacht", das der Kirchenchor sang, bevor die Blaskapelle "We wish you a Merry Christmas" erklingen ließ. Einen Gegensatz dazu bildeten "s'Zweigstöckl" und "Wöi is da Stern aafg'leicht", vorgetragen vom Saiten- und Gesangsduo. "Im Dunkel lag die ganze Welt" sang der Männerchor, ehe Albert Köstler wieder einen Text sprach. Darin zitierte er einen amerikanischen Mondfahrer: "Es ist wichtiger, dass Gottes Sohn als Mensch zur Erde kam, als dass der Mensch zum Mond gelangte."

Im letzten Teil des Konzerts hörten die Besucher noch "Allegro" von Beethoven, gespielt von den Akkordeonisten, den "Umadum-Landler" der Saitenmusik und "Oh, du schöins Trutscherl", vorgetragen vom "Zwio". Nach "Lob und Preis" vom Kirchenchor beendete die Blaskapelle das eineinhalbstündige Programm mit einem "Weihlieder-Potpourri". Bürgermeister Klaus Meyer dankte Organisator Franz Danhauser, allen Mitwirkenden, den musikalischen Leitern und besonders den Zuhörern. Die Pfarrkirche werde oft auch "Dom der Fraisch" genannt, so Klaus Meyer. Diesem Anspruch sei das Gotteshaus an diesem Nachmittag wieder einmal gerecht geworden: "Von den dicken Mauern zurückgeworfen in unsere Herzen, bleibt dieses Konzert unbezahlbar." Deshalb habe man auch keinen Eintritt verlangt, so der Bürgermeister. Allerdings bat er um Spenden zugunsten des Neualbenreuther Kinderhauses.
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