Gefahr unter der alten Buche

Sehr gut besucht war die Bürgerversammlung im "Adamhof" in Hardeck. Bild: kro
Lokales
Neualbenreuth
28.11.2014
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In seiner ersten Bürgerversammlung seit der Wahl zum Rathauschef ging Klaus Meyer auf die bisher erreichten Ziele und auf die noch anstehenden Aufgaben ein. Dabei gab es auch Anlass zur Kritik.

"Ich werde mit der Firma noch einmal reden müssen", sagte Meyer etwa über die Rissesanierung der Gemeindestraße. Ausführlich schilderte Meyer die Details. Bilder demonstrierten den Baufortschritt der verschiedenen Maßnahmen im Gemeindegebiet. Der Straßenausbau am Bühl werde kommendes Jahr beendet sein. Bei der Friedhofsanierung sei der Zutritt zur Kirche barrierefrei gestaltet worden.

Die Staatsstraßen nach Waldsassen und Tirschenreuth seien beide in einem katastrophalen Zustand. Beide Verbindungen seien im Straßenausbauprogramm nicht dabei. Zumindest werde die Fahrbahn aus Richtung Waldsassen Zug um Zug ausgebaut werden - aller Voraussicht nach ab 2017 zwischen Hardeck und Maiersreuth.

Meyer will sich dafür einsetzen, dass Neualbenreuth weiterhin ohne Windkraftanlagen bleibt. Zwischen 40 und Asylbewerber sollen im Januar/Februar nach Neualbenreuth kommen und in das leerstehende Kewog-Haus einziehen (wir berichteten). Die Spendenbereitschaft sei groß, sagte Meyer und warb um Unterstützung. José Agueras forderte, dass der Sengerhof endlich aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden solle. Bürgermeister Meyer sagte, die Immobilie müsse museal und kulturell genutzt werden. "Geben sie mir noch ein bisschen Zeit." Die Altmugler Buche werde mehr und mehr zur Gefahrenquelle, betonte Meinhard Köstler. Viele Äste könnten in nächster Zeit abbrechen. Allerdings stehe "der gesunde Teil" dieser Buche auf seinem Grundstück, der "kranke" dagegen auf Gemeindegrund.

"Wenn jetzt etwas passiert"

Die Anfrage beim Landratsamt, ob er, Köstler, als Besitzer etwas machen dürfe, sei von der Behörde mit einem "Nein" beantwortet worden. Köstler: "Wenn etwas passiert, wissen jetzt alle, wie es zusammenhängt." Meyer sagte, auch bei einem Baum gehe das Leben einmal zu Ende. "Da muss halt mal die Motorsäge her."
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