Hinter verschlossenen Türen

Lokales
Neualbenreuth
04.02.2015
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Mit ihrem Vorstoß rannten Angela Frank und Wolfgang Kunz bei dem Gremium die sprichwörtlich offenen Türen ein. Die beiden Motzersreuther Bürger sehen in Zukunft den Handlungsspielraum von Kommunen beeinträchtigt.

Ursache dafür sind die Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TISA. Der Marktrat befürwortete einstimmig den Antrag von Angela Frank und Wolfgang Kunz. Meyer verwies darauf, dass die Freihandelsabkommen hinter verschlossenen Türen ausgehandelt werden würden.

Er, Meyer, werde den Bayerischen Gemeindetag und den Deutschen Städtetag in Kenntnis setzen, dass Neualbenreuth diese Freihandelsabkommen ablehne. "Denn wir wollen unsere kommunale Hoheit nicht aufgeben." Die Wasserversorgung beispielsweise gehöre weiterhin in öffentlicher Hand. Eine Privatisierung lehne er, Meyer, strikt ab. Artur Sommer verwies darauf, dass keinerlei Transparenz vorhanden sei. Die Gemeinde wird sich an einem Wettbewerb des Kreisverbands für Gartenbau- und Landschaftspflege beteiligen. Der Marktrat billigte den Wunsch des Bürgermeister einstimmig.

"Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" - so heißt der landesweite Wettbewerb. Klaus Meyer betonte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, dass nicht der Sieg vorrangiges Ziel sei. Ganz nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" ließen sich mit der Teilnahme sicherlich das eine oder andere an Verbesserungen in Erfahrung bringen. Für diesen Wettbewerb wird der Neualbenreuther Friedhof angemeldet. Schließlich informierte der Bürgermeister das Gremium, dass vom 22. bis 27. Juli bis zu 50 Gäste aus der ungarischen Partnergemeinde Vál nach Neualbenreuth kommen werden. Die ungarischen Freunde, so Meyer, werden bei Gastfamilien in Neualbenreuth untergebracht werden. Wer Gäste aufnehmen will, soll sich mit der Marktverwaltung in Verbindung setzen. (Weiterer Bericht)
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