Jahresbericht der Gäste-Info Neualbenreuth - Positiver Ansatz im Januar
Minus bei Übernachtungszahlen

Ursula Stingl berichtete von einem Rückgang der Übernachtungszahlen. Die Januar-Zahlen lassen jedoch optimistisch in die Zukunft blicken. Bild: kro
Lokales
Neualbenreuth
05.03.2015
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Im Blickpunkt der Marktratssitzung stand der Jahresbericht von Ursula Stingl. Die Leiterin der Gäste-Information ging auf das Tourismusjahr 2014 ein. Einen Rückgang von 7,4 Prozent musste die Sprecherin vermelden: 2013 gab es 87 728 Übernachten, 2014 nur mehr 81 209. Die Gästeankünfte sanken um 6,4 Prozent - von 21 293 auf 19 932. Unverändert die Verweildauer mit im Schnitt 4,1 Tagen.

Auf Messen präsent

Auf Messen - etwa in München, Nürnberg, Würzburg, Heilbronn und in Aschaffenburg - sei Neualbenreuth vertreten gewesen. Dabei seien mehr als 4000 Gastgeberverzeichnisse ausgelegt worden. Nicht unerwähnt ließ Stingl auch die zahlreichen Veranstaltungen im vergangenen Jahr - etwa das Kartoffelfest "Herbstzauber" und der weihnachtliche Kunsthandwerkermarkt. In Zusammenarbeit mit der Arge Stiftland wurden im November elf Busunternehmer und Reisepaket-Anbieter an einem Wochenende betreut.

In ihrem Ausblick für dieses Jahr wies sie unter anderem auf geänderte Öffnungszeiten zwischen Ostern und Oktober hin: Die Gäste-Info ist durchgehend von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Der Internet-Auftritt soll optimiert werden; außerdem folgt im April das TÜV-Audit. Des weiteren gibt es Angebote für Gruppen des BLV, im Juni folgt eine Presse-Reise. Bürgermeister Klaus Meyer dankte der Gäste-Info-Leiterin für ihre engagierte Arbeit. Er verwies darauf, das die Arbeit im Gäste-Info geprägt sei von der Zusammenarbeit mit dem Sibyllenbad und des Fremdenverkehrsvereins.

21,2 Prozent Steigerung

Der größte Fremdenverkehrsort im Landkreis wolle neue Wege beschreiten und die Qualität weiter verbessern, sagte Meyer. Es gebe viele Ideen. Eine Möglichkeit sei es, den tschechischen Markt weiter zu erschließen: 15 bis 18 Prozent der Sibyllenbad-Besucher seien von dort. Angedacht sei eine engere Kooperation mit Franzensbad. Erfreulich sei die Entwicklung im Januar, so Meyer: Im Vorjahresvergleich sei eine Steigerung von 21,2 Prozent erzielt worden.
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