Prof. Dr. Ascherl und Dr. Friese informieren anschaulich über Behandlungsmöglichkeiten von ...
Knochenzement-Portionen fürs Publikum

Lokales
Neualbenreuth
30.10.2015
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Das Interesse war groß, die Stühle im Vortragsraum restlos besetzt: Über Behandlungsmöglichkeiten von Arthrose informierten kürzlich im Sibyllenbad-Forum für Gesundheit Prof. Dr. Rudolf Ascherl und Dr. Torsten Friese vom Medizinischen Versorgungszentrum Stiftland (MVZ Stiftland).

Prof. Ascherl erläuterte zunächst anschaulich, dass sich die Arthrose in den letzten Jahren zu einer Volkskrankheit entwickelt hat. Dabei seien das Knie und die Hüfte nach den Wirbelgelenken die am häufigsten betroffenen Gelenke, welche an Arthrose erkranken können. "Er wies zudem sehr emotional die Zuhörer daraufhin, dass jeder Arthrosepatient, egal welchen Alters, das Recht auf medizinische Behandlung seiner Arthrose bis hin zum künstlichen Gelenkersatz hat", heißt es in einer Pressemitteilung des Kurmittelhauses Sibyllenbad über die Veranstaltung. Danach erklärte er sehr verständlich die Ursachen zur Entstehung einer Arthrose und die klinischen Symptome bei einer Hüftgelenks-Arthrose. Der Aufbau und die verschiedenen Modelle eines künstlichen Hüftgelenkes wurden intensiv erläutert, wobei stets darauf Wert gelegt wurde, dass der Gelenkersatz immer erst am Ende der individuellen Behandlungskaskade steht

Dr. Friese ging in seinem Vortrag zunächst auf die geschichtliche Entwicklung und auf aktuelle Neuerungen in der Knie-Endoprothetik ein. Er veranschaulichte anhand von Bildmaterial die unterschiedlichen Knieprothesen-Modelle und bei welcher Art von Arthrose diese zum Einsatz kommen. Am Ende seines Vortrages besprach er die Nachbehandlung unmittelbar nach einer Operation und das tägliche Leben mit einem künstlichen Knie- oder Hüftgelenk.

Abschließend folgte die Demonstration der Zementier-Technik bei der Implantation von künstlichen Prothesen. Hierzu wurde von den Referenten "echter Knochenzement" angerührt. Dieser wurde in kleinen Portionen an die Zuhörer verteilt, so dass diese den intensiven Geruch und die chemischen Prozesse bis zur vollständigen Aushärtung wahrnehmen konnten. (Hintergrund)
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