Schöner jetzt Ehrendirigent

Gerhard Schöner (Zweiter von rechts) ist zum Ehrendirigenten ernannt worden, Klaus Meyer (links) bekam zum Einstand die Vereinschronik. Ferdinand Köstler und Franz Danhauser (rechts) gratulierten. Bild: fsc
Lokales
Neualbenreuth
27.02.2015
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Die Zahl der Aktiven ist leicht angestiegen. Es ist ein neuer Schwung zu spüren. Der soll genutzt werden - getreu dem Wahlspruch "Eintracht hält Macht".

Von Optimismus und Zuversicht war die Jahresversammlung des Männergesangvereins geprägt. Der Vorstand ist einstimmig wiedergewählt worden. Die Versammlung billigte den Entschluss des Vorstands, Gerhard Schöner zum Ehrendirigenten zu ernennen. Schöner war schon im Sommer 1976, nach dem Tod von Alexander Heß erster Dirigent und dann wieder 2005 nach dem Ausscheiden von Friedrich Söllner bis zum Frühjahr 2014. In dem langen Zeitraum stand er immer wieder als stellvertretender Chorleiter zur Verfügung, würdigte Vorsitzender Ferdinand Köstler den eifrigen Sangesbruder.

Neuer Kassenprüfer

Der Verein wird weiterhin von Köstler geführt. Stellvertreter ist Gerhard Schöner, für den Schriftverkehr ist Oswald Jäger und für die Finanzen Albert Köstler zuständig. Zum Beirat gehören Hermann Döllinger und Ferdinand Scharnagl. Notenwart bleibt Ludwig Sommer. Josef Häring hatte um Entbindung vom Amt des Kassenprüfers gebeten. Für ihn wählte die Versammlung Dr. Wolfgang Grunewald, der mit Josef Rosner diese Aufgabe übernehmen wird.

Zuvor hatten Ferdinand Köstler und Dirigent Franz Danhauser weitgehend übereinstimmend auf das vergangene Sängerjahr geblickt. So gab es mehrere Messgestaltungen in der Neualbenreuther Pfarrkirche und in der Kleinen Kappl, einige Geburtstagsständchen, das Mitwirken am Pfarrfamilienabend und beim Weihnachtskonzert. Zentrale gesellige Veranstaltungen waren der Besuch der Luisenburgfestspiele und der Vereinsausflug nach Speinshart und ins Wurzelmuseum, sowie die traditionelle Vorweihnachtsfeier mit den Sängerfrauen. Einig waren sich die Sänger, Auftritte des Chores auf das Gemeindegebiet zu begrenzen. Kirchliche Ereignisse sollen in bewährter Weise begleitet und weltliche Veranstaltungen mitgestaltet werden.

Mit gemischten Gefühlen

Franz Danhauser bekannte, dass er mit eher gemischten Gefühlen das Dirigenten-Amt übernommen, bald aber eine gewisse Lockerheit und Freude bei der Mitarbeit festgestellt habe: "Es macht inzwischen richtig Spaß". Er wolle alles so gestalten, dass die Sänger sich auf die nächste Singstunde freuen.

Als nächsten Termin nannte er für den 8. März wieder ein Singen zusammen mit den Wirtshausmusikanten im Altenheim "St. Martin" in Waldsassen. Noch in der Fastenzeit soll in "St. Laurentius" wieder eine Messe gesungen werden. Einen Ehrungsabend habe man für die Singstunde am 15. Juni vorgesehen, bei der langjährige Sänger Auszeichnungen des Sängerbundes erhalten sollen. Das positive Echo auf den Vereinsausflug habe dazu geführt wieder in der engeren Heimat zu bleiben.

Klaus Meyer neues Mitglied

Erstmals war Bürgermeister Klaus Meyer bei der Sängerversammlung und er entschloss sich spontan, dem Verein beizutreten. Die Vereinschronik von Oswald Jäger zum 100-jährigen Jubiläum war äußeres Zeichen der willkommenen Aufnahme. "Mit dem Singen wird es allerdings vorerst nichts werden", dämpfte das Gemeindeoberhaupt aber die Erwartungen. Ansonsten hatte Meyer nur lobende Worte für den Verein, dessen Mitglieder er zu "den weisesten und erfahrensten" zählen wollte. Der Chor sei rührig und gesellig und trage den Namen der Marktgemeinde positiv nach außen.
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