Tempo 30 in Turmstraße?

Lokales
Neualbenreuth
26.05.2015
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Runter vom Gas, appelliert Alexander Wurm, der sich eine Tempo-30-Zone wünscht - zum Schutz der Kinder und der älteren Mitbürger.

Der Marktgemeinderat stimmte zu, dass Alexander Wurm sein Anliegen in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vorbringen konnte. Seine Bitte: Die Turmstraße zwischen Schulstraße und Feuerwehrhaus zu einer Tempo-30-Zone machen. Durch die Engstelle am Sengerhof würden häufig insbesondere Kinder und ältere Fußgänger beim Ausweichen vor Fahrzeugen in Bedrängnis geraten, so Wurm. Bürgermeister Klaus Meyer bat um einen schriftlichen Antrag, damit weitere Schritte in die Wege geleitet werden können.

"Sind wir auf dem rechten Weg?", war die Frage hinsichtlich der Schautafeln für das Gedankental. Manchmal verirrt man sich eben. Aber noch sind Korrekturen möglich, und der Marktgemeinderat beschloss die Auftragsvergabe. Die offizielle Eröffnung des Gedankentalpfades ist am 20. Juni angesetzt.

Auch beim Ausbau verschiedener Straßen erscheint der Weg zum Ziel nicht nur durch "unverformbare Hindernisse" beschwerlich. Immerhin sind jetzt die Fördermittel für den Ausbau und die dafür benötigten Leitplanken der Gemeindeverbindungsstraße Wernersreuth-Poxdorf bewilligt worden. Weiterhin konnte die Anfrage, ob beim Ausbau der Turmstraße ordentliche Gehwege vorgesehen seien, nur mit "nein" beantwortet werden, da es dafür keine Fördermittel gibt - im Gegenteil: die Fördermittel für den Ausbau der Straße dann ganz gestrichen würden. Wegen der häufigen Überflutungen im oberen Bereich muss das gesamte System Wasser und Kanal neu konzipiert werden. Deshalb informierte Bürgermeister Klaus Meyer darüber, dass in Kürze das beauftragte Ingenieurbüro in einer Versammlung mit betroffenen Grundstückseigentümern dazu Stellung nehmen wird.

Scharfe Kanten

Bei der Abnahme der Straße "Am Bühl" bemängelten Anwohner die hohen und scharfen Granitbordsteine, die - sollte man hier ausweichen müssen - zu Schäden an Reifen führen könnten. Nun soll geprüft werden, inwieweit ein Abfräsen oder Abkanten möglich ist.

In seinem Bericht verwies der Bürgermeister auf die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen gegenüber dem Vorjahr. Der Präsident des Bayerischen Heilbäderverbandes und Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek sei einer Einladung ins Sibyllenbad gefolgt. Mit ihm wurde der Antrag zum Heilbäderstatus intensiv diskutiert. Ziel der Gemeinde ist es nunmehr, 2016 die Bewertungskommission nach Neualbenreuth einzuladen. Dazu ist unbedingt erforderlich, "dass Umfeld und Flair eines Kurbades erkennbar sind", so Bürgermeister Klaus Meyer.

Versicherung abgeschlossen

Diethart Kopp hatte bei der Bürgerversammlung auf das Problem der Haftung von Grundstückseigentümern bei ausgeschilderten Wanderwegen hingewiesen. Jetzt konnte der Bürgermeister berichten, dass die Marktgemeinde mit einem Versicherungsunternehmen einen Vertrag abgeschlossen hat, der die Eigentümer bei Schäden von der Haftung freistellt.
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