VdK-Tag im Sibyllenbad

Die VdK-Gruppe aus dem Bezirks-Süden vorm Sibyllenbad mit Werkleiter Gerhard Geiger (6. von links) und Bezirksrat Gabler (2. von links). Bild: hfz
Lokales
Neualbenreuth
13.08.2015
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Die 16 Bezirksräte haben ein überschaubares Budget zur Verfügung, um die Arbeit und die Aufgaben des Bezirks im Freistaat vorzustellen. Gerne als Ziel solcher Informationsfahrten wird Sibyllenbad gewählt, an dessen Zweckverband der Bezirk mit 70 Prozent beteiligt ist.

Über 50 interessierte Gäste aus dem Süden der Oberpfalz konnte Sibyllenbadchef Gerhard Geiger jetzt bei einer Informationsveranstaltung des Bezirks Oberpfalz begrüßen. Bezirksrat und Kulturreferent Thomas Gabler hatte zwei VdK-Verbände aus seinem Heimatbereich zum Besuch ins Stiftland eingeladen.

Thomas Gabler, Bezirksrat mit Heimatgemeinde Hohenschambach bei Regensburg, hatte nun zwei Ortsvereine des VdK zu einer solchen Fahrt in den Landkreis Tirschenreuth eingeladen. Schon um 6 Uhr machten sich die Aktiven der VdK-Gemeinschaft aus Hemau und Hohenschambach mit ihren jeweiligen Vorsitzenden Martin Preuschl und Karl Kemether auf den Weg ins Stiftland.

Erste Anlaufstelle war die Klosterstadt Waldsassen wo ein Besuch der Basilika und des Bibliothekssaals auf der Tagesordnung standen. Gestärkt nach einem Mittagsessen in Hardeck traf die Gruppe dann an der Kurallee der Tillengemeinde ein. Werkleiter Gerhard Geiger begrüßte die Gäste auch im Namen von Neualbenreuths ersten Bürgermeister Klaus Meyer in der Kurgemeinde an der Grenze zu Tschechien.

Besonders enge Bande

Der Chef des staatlich anerkannten Heilquellenkurbetriebes freute sich, dass mit den VdK-Vertretern nun eine Gruppe im Hause sei, deren Verband schon seit geraumer Zeit besonders enge Bande zum Sibyllenbad habe. In Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Weiden des Sozialverbandes gibt es seit 2010 ein Angebot von dem alle VdK-Mitglieder in Bayern Gebrauch machen können: Jeweils am ersten Montag im Monat ist im Sibyllenbad VdK-Tag: Ein Mitglied zahlt den regulären Eintrittspreis und ein Begleiter kommt kostenfrei in die Heilwasserbadelandschaft und/oder die Wellnesslandschaft.

Nach einem kurzen Vortrag im Ausstellungsraum ging es in zwei Gruppen durch das Kurmittelhaus. Geiger und Ines Köckert vom Gästeservice erläuterten den Besuchern in der medizinischen Abteilung insbesondere das Alleinstellungsmerkmal des Kurmittelhauses: die Kombinationsbäder mit den beiden lokalen Heilwässern zur Behandlung von - unter anderem rheumatischen - Erkrankungen.

Bei einem Blick von der Galerie der Badehalle konnten sich die Gäste einen eigenen Eindruck machen, was während der Modernisierung im laufenden Betrieb und mit einer Investitionssumme von knapp zehn Millionen Euro in den letzten Jahren zur Attraktivitätssteigerung in Neualbenreuth geleistet wurde.

Für alle Altersgruppen

Interessiert zeigten sich die Gäste auch beim jüngsten Angebot des Kurbades, dem neuen Zirkeltraining mit modernsten Fitnessgeräten im klimatisierten Raum auf der Galerie. "Keine 15 Minuten für einen Durchgang, kein fester Monatsbeitrag für eine Clubmitgliedschaft und attraktive Öffnungszeiten an über 360 Tagen im Jahr als Angebot für alle Altersgruppen" betonte Geiger die Besonderheiten des Fitnessangebotes.

Mit vielen positiven Eindrücken des Kurmittelhauses versammelte sich die Gruppe zu einem Abschiedsbild am Haupteingang des Kurmittelhauses. Vor der Heimreise durfte eine Einkehr zu Kaffee und Kuchen und ein Gedankenaustausch mit Bezirksrat Thomas Gabler nicht fehlen.
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