Aus dem Marktrat
Tourismus am Tillenberg

Felix Saalfrank stellte dem Marktgemeinderat das Projekt "Webcam auf dem Grenzlandturm" vor. Bild: enz
Politik
Neualbenreuth
16.06.2016
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Wieder einmal spielte ein wichtiges wirtschaftliches Standbein eine große Rolle im Marktrat. Die Übernachtungszahlen im Mai ergaben gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 2,3- und bei den Ankünften um 4,8 Prozent. Nicht zufriedenstellend: die Juni-Prognose.

Deshalb wies Bürgermeister Klaus Meyer beim jüngsten Treffen im Rathaussaal auf die besondere Bedeutung des Werbeauftritts des Stiftlandes in Nürnberg (wir berichteten) und Würzburg hin. Zahlreiche Interessenten wären anden Ständen gewesen. Weiterhin konnte er berichten, dass die Arge Grenzlandturm und Gedenkstätten mit ehrenamtlichen Betreuern am Wochenende das Turmareal offen hält. Ebenso ist die Reaktivierung des Historischen Arbeitskreises gelungen. So soll ebenfalls mit ehrenamtlichen Helfern der Sengerhof von Donnerstag bis Sonntag für Besucher geöffnet werden. Die Ikom Stiftland habe die Stelle einer Museumspädagogin beantragt. Davon könnte, wie es hieß, auch der Sengerhof profitieren.

Mit geringem Aufwand


Der Bürgermeister informierte über einen Workshop am Donnerstag, 16. Juni, um 14 Uhr im Sengerhof zum Thema "Touristische Nutzung des Tillenbergs" in Zusammenarbeit mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH). In diesem Zusammenhang sprach Marktrat Werner Hirschberger die Streckenführung für Mountainbiker an, zu deren Beschilderung sich bereits Freiwillige gemeldet hätten. Hier ist es aber noch nicht zur Realisierung gekommen. Marktrat Johannes Saalfrank sprach noch einmal das Thema Downhill-Strecke an, die nach seinen Worten mit geringem Aufwand zur verwirklichen sei.

Felix Saalfrank stellte das Projekt "Webcam auf dem Grenzlandturm", bei dem er von Reinhold Bauer tatkräftig unterstützt wird, dem Marktgemeinderat vor. Es sind zwar noch einige Schritte bis zur Einbindung in die Website der Marktgemeinde notwendig, aber es wird nicht mehr lange dauern, bis man von überall etwa das Wetter in Neualbenreuth auf der Seite www.neualbenreuth.de beobachten kann.

Dann kamen noch einige bürokratische Hürden, mit denen die Verwaltung der Marktgemeinde zu kämpfen hat, zur Sprache. So ist zwar ein Bescheid über die Berücksichtigung des Förder-Antrages zur Sanierung der Schulturnhalle eingegangen, aber jetzt muss noch einmal der eigentliche Antrag gestellt werden. Daraus folgt, dass in diesem Jahr in gar keinem Fall mit der Sanierung begonnen werden kann.

Auch beim Ausbau der Straße Kleine Kappl - Ottengrün - Rothmühle ergeben sich Schwierigkeiten, da ein "Straßennetz" - wie sich die Straßenführung darstellt - nicht gefördert wird, sondern nur direkte Straßen. Das Projekt kann nur mit zwei verschiedenen Anträgen vorangetrieben werden. Auch der Ausbau der Tirschenreuther Straße mit einem Fuß- und Radweg zur Platzermühle wird sich verzögern und in diesem Jahr nicht mehr in Angriff genommen.
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