"Boden:ständig" für den "Mittmach-Effekt"
Rückhalt fürs Wasser

Politik
Neualbenreuth
18.11.2016
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Landwirte sollen den Bodenabtrag aus Äckern, Schlammablagerungen, Überschwemmungen und der Nährstoffbelastung der Gewässer verringern helfen. "Boden:ständig" bezeichnet die Initiative, die den "Mitmach-Effekt" erzeugen soll.

Dazu sollen Rückhalteräume fürs Wasser geschaffen werden - Flächen, die auch bewirtschaftet werden können. Außerdem kann der Erosionsschutz auf Ackerflächen durch Zwischenfrüchte, Mulchsaat, Grünstreifen und Untersaaten verbessert werden. Im Sengerhof trafen sich die Verantwortlichen der Amts für Ländliche Entwicklung: Es koordiniert und begleitet unter auf regionaler Ebene die Initiative des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. An dem Treffen nahmen auch teil der Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbandes Tirschenreuth-Weiden Ulrich Härtl, der Koordinator im Amt für ELF Tirschenreuth Georg Guggenberger, der Berater für Flächen- und Projektförderung Josef Kunz, der Projektplaner für Neualbenreuth Gottfried Blank, vom Erzeugerring Ludwig Peter und vom Fachzentrum Agrarökologie Amberg Josef Weiß. Bürgermeister Klaus Meyer begrüßte die Gäste und betonte die Wichtigkeit der Initiative für die Marktgemeinde. Anschließend übernahm die Leitung der Veranstaltung Elisabeth Sternemann von Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz in Tirschenreuth. Sie erläuterte noch einmal den Hintergrund der Initiative ist und würdigte die Unterstützung durch Bürgermeister Meyer.

Robert Brandlhuber von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising hielt einen Fachvortrag zu dem Thema: "Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel - gegen Bodenerosion und Abfluss von Oberflächenwasser". Er berichtete über seine Erfahrungen mit dem Zwischenfrucht-Anbau, der Mulchsaat und die Möglichkeiten einer erhöhten Wasserinfiltration in den Boden sowie das Abbremsen des Wasserabflusses.

Bodenprofil


Anschließend gingen die Teilnehmer auf das Feld von Herbert Löw am Ortsrand, wo Zwischenfrucht-Versuche zu besichtigen waren. Erzeugerring-Berater Ludwig Peter erläuterte die Einzelheiten. Ebenso konnte in einer Grube das Bodenprofil begutachtet werden.
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