Breitbandausbau: Nächste Runde
Auf dem Land ins schnelle Netz

Joachim Gesierich und Walter Huber von der Breitbandberatung Bayern informierten Bürgermeister Klaus Meyer (von rechts) und die Mitglieder des Marktgemeinderates über den weiteren Breitbandausbau. Bild: enz
Politik
Neualbenreuth
02.02.2016
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Walter Huber und Joachim Gesierich verrieten, wie auch die bisher noch nicht angeschlossenen Weiler und Einzelgehöfte schnelles Internet erhalten. Die Rahmenbedingungen dafür hat der Marktrat geschaffen.

In der jüngsten Sitzung spielte der Breitbandausbau eine wichtige Rolle. Huber und Gesierich, die beiden Vertreter der Breitbandberatung Bayern, informierten über die Einzelheiten. Konkret ging es um die Bildung einer einfachen Arbeitsgemeinschaft zur Abstimmung von Planungen beim Breitbandausbau zwischen der Stadt Waldsassen und dem Markt Neualbenreuth noch Fördermittel zur Verfügung. Der Marktgemeinderat beauftragte die Breitbandberatung Bayern mit der fachlichen Begleitung.

Lüftung, Heizung, Duschen


Weiteres wichtiges Thema war die Generalsanierung der Schulturnhalle. Dazu lagen Pläne des Architekturbüros Florian Schabner aus Bärnau-Thanhausen vor. Er nannte konkrete Vorschläge, wie die Schäden behoben werden könnten: Problemstoffe waren beim Bau 1973 verarbeitet worden, die Lüftungsanlage ist inzwischen nicht mehr die beste. Saniert werden müssten außerdem Technikbereich und Duschen. Außerdem sollten die Prallwände an den Stirnseiten den neuesten Anforderungen angepasst werden. Schabner empfahl weiterhin den Austausch der Deckenstrahlheizung mit einer Infrarot-Wärme-Heizung. Bis 15. Februar muss ein Antrag auf Fördermittel im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms an die Regierung der Oberpfalz gestellt werden, was der Marktrat noch in der Sitzung beschloss.

Bürgermeister Meyer informierte außerdem über die Kooperationsvereinbarung zwischen Bad Alexandersbad, Franzensbad und Neualbenreuth, die durch die Gemeinden Marktredwitz, Waldsassen und Cheb (Eger) unterstützt wird (wir berichteten). Weiterhin berichtete der Bürgermeister von einem Forschungsauftrag, der gemeinsam mit der Ikom Stiftland an die Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut zur Klärschlammverwertung erteilt werden soll. Außerdem soll ein einheitliches Beschilderungskonzept verwirklicht werden - mit Fördermöglichkeiten für Hinweise auf öffentliche Gebäude.

Mehr Übernachtungen


In seinem Bericht legte der Bürgermeister die neuen Übernachtungszahlen vor. Für das Jahr 2015 weisen sie eine Steigerung um 2,5 Prozent auf insgesamt 83 224 Übernachtungen auf. Meyer berichtete von einem Schreiben des Landratsamtes zur Nigerlbuche: Der Baum solle für die nächsten Jahre erhalten bleiben; bis zur Sanierung blieben die Absperrungen vor Ort erhalten.

Die ersten Probe-Aufnahmen der neuen Web-Cam gebe es schon, aber an der Qualität werde derzeit noch gearbeitet wird. Denn die bisherigen Ergebnisse seien nicht zufriedenstellend, wie es hieß.

Flüchtlinge ab 1. April


Meyer berichtete über die Vorbesprechung zur Unterbringung von Flüchtlingen zum 1. April in den Kewog-Wohnungen in der Stephanskreuzstraße. Der Termin für die Bürgerversammlung wurde auf 21. März festgelegt. (Weiterer Bericht)
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