Ideen der OTH-Studenten für den Tillenberg
Zoiglstube hoch hinaus

Die Studenten der OTH Amberg-Weiden präsentierten jetzt im Sitzungssaal den Abschlussbericht. Bürgermeister Klaus Meyer bedankte sich bei den jungen Leuten für ihre Arbeit mit einem Brotzeit-Korb. Bild: enz
Politik
Neualbenreuth
19.07.2016
85
0

Die Studenten erinnerten an den Besuch des Tillenbergs, erzählten von den Interviews mit Gästen und Einheimischen. Dann der von allen mit Spannung erwartete Moment.

Noch einmal kamen die Studenten der OTH Weisen-Amberg mit ihren Professoren Dr. Günter Schicker, Dr. Johann Strassl sowie Dr. Bernd Hilgarth in die Marktgemeinde. In der Sitzung des Marktgemeinderats berichteten die Gäste über ihr Projekt "Was wird aus dem Naherholungsgebiet Tillenberg?". Im Sitzungssaal des Rathauses unterbreiteten die Studenten ihre eigenen Vorschläge und würzten dies jeweils mit einem fiktiven Zeitungsbericht.

"Zoigl-Massage"


Vorschlag eins war, auf dem Tillenberg eine Zoiglstube zu eröffnen - sozusagen als die am höchsten gelegene Zoiglstube der Welt. Das sei ein Magnet für Jung und Alt, man könne jährlich eine Zoiglwanderung dorthin veranstalten und selbstverständlich käme Ministerpräsident Seehofer persönlich zur Eröffnung, um das erste Zoiglfass anzustechen. Dazu sollte es im Sibyllenbad eine "Zoigl-Massage" geben. Vorschlag zwei sah die Einrichtung eines Paintball-Eldorados auf dem Tillenberg als erfolgversprechend an. Als Mannschaftsspiel sei es sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet. Es wurde auch die Umweltverträglichkeit hervorgehoben.

Vorschlag gar nicht so neu


Der dritte Vorschlag, der aber gar nicht so neu ist und schon mehrfach im Marktgemeinderat besprochen wurde, sah den Tillenberg als Mountainbike-Paradies. Durch eine Downhill-Strecke und eine Kooperation mit den Herstellern Ghost und Cube könnte man verschiedene Veranstaltungen organisieren.

Langfristiges Konzept


Wie soll es nun weitergehen? Dazu schlugen die Studenten ein strategisch langfristiges Konzept vor. Um eine Akzeptanz in der Bevölkerung für Neues zu erreichen, könnte ein Ideenwettbewerb durchgeführt werden. Und letztendlich sollten Ideen rund um den Tillenberg, die ohne großen Aufwand in die Wege geleitet werden können, gleich umgesetzt werden. Bürgermeister Klaus Meyer bedankte sich zum Schluss bei den Studenten für ihre Arbeit und überreichte einen Korb mit Neualbenreuther Spezialitäten für eine zünftige Brotzeit.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.