Ambitionierte Küche mit Bodenhaftung
Altmugler Sonne wieder im "Gusto" Reiseführer vertreten

Johann (Bild) und Silvia Lemberger vom Restaurant "Altmugler Sonne" freuen sich über den neuerlichen Eintrag im "Gusto". Fünf Pfannen plus Pfeil nach oben hat der Tester vergeben. Bild: hfz
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Neualbenreuth
22.01.2016
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Altmugl. Der Kritiker lobt die gute Qualität der Grundprodukte und würdigt die besonders sorgfältige, fachmännische Zubereitung. "Allenfalls Kleinigkeiten bei der Feinabstimmung sind an wenigen Stellen zu kritisieren", heißt es im "Gusto" : In der aktuellen Ausgabe des kulinarischen Reiseführers ist erneut die "Altmugler Sonne" vertreten - als eines der wenigen bewerteten Restaurants in der Region. Die Beurteilung entspricht der im Vorjahr: Fünf Pfannen plus Aspiranten-Pfeil vergab der Tester. Er war im August zu Gast und offenbar recht beeindruckt: "All zu exklusive oder kreative Dinge können und wollen die Gastgeber hier natürlich nicht machen - für die abgeschiedene Lage im Grenzland zu Tschechien ist das Kulinarium aber stellenweise durchaus mutig", heißt es in der Beurteilung der Arbeit von Chefkoch Johann Lemberger und seiner Frau: "Silvia Lemberger kümmert sich aufmerksam um das Wohl der Gäste und ist bei der Auswahl passender Weine (kleines, aber ausreichendes europäisches Sortiment) behilflich." Groß ist die Freude in der "Sonne" über den erneuten Eintrag. Die Lembergers sehen ihr Konzept darin bestätigt. "Interessant finde ich, dass der Kritiker - ohne dass wir je darüber gesprochen haben - bemerkt, dass die Ausführung unserer Menüs durch den regionalen Anspruch der Gäste gebremst wird", erklärt Johann Lemberger. Die Bewertung im "Gusto" sehen die Gastgeber als Besonderheit: Er rangiert bei einer Bewertung aller gängigen Gastroführer in einem Branchenmagazin auf Platz zwei - hinter dem "Michelin" - vor allem der Glaubwürdigkeit der Beurteilungen wegen. Sie seien durch die später zugesandten Rechnung fürs Test-Essen nachvollziehbar; dies wäre nicht bei allen Gastro-Führern so. "Ich koche, wie ich koche", ist der Gourmet-Koch über die Pfannen glücklich. Ob er das nächste Mal sechs erhält, wie etwa das Sterne-Restaurant "Schubeck's" in München? "Vielleicht wollen die mehr Schnickschnack, das ist aber nichts meins", sagt Lemberger. Auch die Kritiker hätten nun die besondere Situation in der Region begriffen. "Ich mache letztendlich das, was die Leute wollen." Auch der Tester bekam ein bodenständiges Menü serviert, mit einheimischen Produkten - Forellenbratwürste, Ente, Kürbissuppe, Saibling, Lammkarree.
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