Ehemalige Maiersgrüner und Grafengrüner verbringen bei Egerländer Heimatabend vergnügliche ...
Lieder, Gedichte und eine Überraschung

Beim Heimattreffen der ehemaligen Maiersgrüner und Grafengrüner konnten die Brüder Anton und Herbert Gärtner zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Cousine Hertha Dorn (rechts) mit Ehemann Helmut (links) in die Arme schließen. Vorne Helga Gärtner und Enkelsohn Jannik Bachmann. Bild: enz
Vermischtes
Neualbenreuth
30.06.2016
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Für die Teilnehmer am Heimattreffen der ehemaligen Maiersgrüner und Grafengrüner war es wieder eine große Freude, als sie im Gasthaus "Zum Tillenblick" zu einem Egerländer Heimatabend zusammen kamen. Wie gewohnt bot auch heuer die Singgruppe der Eghalanda Gmoi Waldsassen unter der Leitung von Alois Fischer ein buntes und vielfältiges Programm. Zur Aufführung kamen Egerländer und Oberpfälzer Lieder, und es wurden auch Mundartgedichte und -geschichten vorgetragen. Beim Potpourri aus Egerländer Liedern stimmten die meisten Teilnehmer voller Begeisterung mit ein. Bemerkenswert dabei war, dass viele noch alle Strophen kannten.

Bürgermeister Klaus Meyer begrüßte die Teilnehmer und wünschte ihnen, dass sie noch möglichst oft zum Heimattreffen in die Patengemeinde Neualbenreuth kommen können. Er freute sich, dass auch so viele Einheimische der Einladung gefolgt waren und berichtete über die Zusammenarbeit mit den Gemeinden jenseits der Grenze. Josef Sperk erheiterte die Anwesenden mit einem Gedicht über das Alter in Egerländer Mundart. Elfriede Fastner und Rudolf Hannawald stimmten "Alles geht einmal zu Ende" an und ernteten viel Applaus.

Obwohl die Treffen schon seit vielen Jahren in der Patengemeinde Neualbenreuth stattfinden, gibt es immer wieder Überraschungen. So konnten die Brüder Anton und Herbert Gärtner, gebürtige Grafengrüner, zum ersten Mal in ihrem Leben ihre ebenfalls in Grafengrün geborene Cousine Hertha Dorn und ihren Mann Helmut in die Arme schließen.

Reise zur Gold-Hochzeit


Man hatte zwar gewusst, dass es aufgrund des Kinderreichtums der Familie viele Verwandte geben muss, hatte aber den Kontakt vollkommen verloren. Ein anderer Grafengrüner, der ehemalige Nachbar, lag den Dorns ständig in den Ohren, dass sie doch auch einmal zum Treffen mitfahren sollten. So bekamen sie von ihren Kindern diese Reise zur Goldenen Hochzeit geschenkt. Alle Beteiligten waren angesichts dieser Fügung überglücklich.
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