Fremdenverkehrsverein freut sich über touristische Entwicklung
Mit Partnern auf Augenhöhe

Die Präsentation der neuen Prospekte bei der Jahreshauptversammlung des FVV (von rechts nach links): Werkleiter des Sibyllenbades Gerhard Geiger, Bürgermeister Klaus Meyer, der 1. Vorsitzende des FFV Christian Maischl, Kassier Brigitte Meyer, Leiterin der Gäste-Information Ursula Stingl und Schriftführerin Nicole Rustler
Vermischtes
Neualbenreuth
30.04.2016
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"Wir sind daheim, wo andere Urlaub machen!" Diese schöne Erkenntnis lag über dem Jahrestreffen des Fremdenverkehrsvereins im Gasthof Tillenblick. Die Entwicklung im regionalen Tourismus ließ sich mit Zahlen untermauern.

Die Leiterin der Gäste-Information Ursula Stingl berichtete von einer Steigerung der Übernachtungszahlen 2015 von 2,5 Prozent und um 3,5 Prozent bei den Ankünften. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 4 Tage. Insgesamt werden in der Marktgemeinde 920 Betten angeboten.

Die Sprecherin verwies auf die neue Internetpräsenz. Sie hatte seit September etwa 32 000 Besucher hatte und berichtete, dass durch die neue Mitarbeiterin Ramona Fischer während der Sommermonate eine durchgehende Öffnungszeit der Gäste-Info von 9 bis 16 Uhr möglich geworden ist. Dort könnten auch neue Werbemittel bzw. Souvenirs erworben werden.

Auch für Einheimische


Weiterhin Ursula Stingl berichten, dass von dem Kochbuch über die Neualbenreuther Küchengeheimnisse bereits 600 Exemplare verkauft wurden, und dass immer montags eine Ortsführung stattfindet, die sicher auch Einheimischen manch neue Erkenntnis bringen kann. In seinem Rückblick lobte der Vorsitzender Christian Maischl die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit dem Sibyllenbad, der Gäste-Info und der Marktgemeinde. Bei monatlichen Routinetreffen werden Themen wie Beteiligung an Messen, das Gewinnen neuer Partner und Geschäftsfelder sowie der Umgang mit Lob und Tadel von Gästen und Vermietern miteinander besprochen.

Nach Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen im Sibyllenbad konnten auf Einladung von Werkleiter Gerhard Geiger Mitglieder des Vereins einen Rundgang durch das Bad machen und sich über die vielen Neuerungen informieren. Man erhofft sich nunmehr bei den Übernachtungszahlen einen merklichen Ruck nach oben. "Der Trend ist auf jeden Fall schon positiv", hieß es.

Informationsreisen


Maischl verwies auf Informationsreisen für Journalisten im Juni 2015 sowie im März 2016 in die Region sowie für Bus- und Pauschalreiseveranstalter. 2015 sei es gelungen, in den Katalog des größten Busreiseanbieters aufgenommen zu werden. Nach der diesjährigen Informationsreise buchte bereits wenige Tage nach Ende ein Busunternehmer eine 4-Tages-Fahrt in das Hotel Pyramide mit Badeaufenthalt im Sibyllenbad, einer geführten Stiftland-Rundfahrt und einem Zoiglabend in Falkenberg. Weitere Anfragen für Tages- und Mehrtagesfahrten liegen bereits vor.

Durch die Kooperationsvereinbarung zwischen Neualbenreuth-Sibyllenbad, Bad Alexandersbad und Franzensbad unter Einbeziehung der Städte Waldsassen, Marktredwitz und Eger verspricht sich Maischl Synergie-Effekte, die auch dem Fremdenverkehr hier dienen.

In seinem Bericht ging der Vorsitzende weiterhin auf die Messebesuche ein - unter anderem in Köln, Hanau, Augsburg, Plauen, Dresden und Leipzig - mit der Liwanzen-Küche. Dieses Konzept habe sich zu einem Besuchermagneten entwickelt. Pro Messetag wurden nicht nur zwischen 500 und 800 Liwanzen gebacken, sondern ebenso viele Kundenkontakte im persönlichen Gespräch hergestellt. Glanzlicht des vergangenen Jahres war wieder das Kartoffelfest, erklärte Maischl, der außerdem den Weihnachtsmarkt nannte. Wichtig und zeitraubend gewesen sei die Neuauflage des Gastgeberverzeichnisses: Ortsprospekt und sonst separate Preisliste seien nun in einem Heft zusammengeführt.

Klassifizierung


Alle Grundinformationen zur Unterkunft seien nun mit den individuellen Angaben einzelner Vermieter in einer Anzeige ersichtlich. Dadurch konnten auch erhebliche Kosten gespart werden, die jetzt für Werbung eingesetzt werden können. Maischl appellierte noch einmal an alle Vermieter ihre Unterkünfte klassifzieren zu lassen. (Weiterer Bericht folgt)
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