Geophyikalische Messungen
Der Maar-Krater als 3D-Modell

Im Bereich des Maars führt das Landesamt für Umwelt Messungen durch. Dr. Johann Rohrmüller, Dr. Jan Mrlina und Bürgermeister Klaus Meyer (von links) bei der Demonstration des Messverfahrens. Bild: enz
Vermischtes
Neualbenreuth
29.09.2016
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Die Messungen werden bis November dauern: Aktuell führt das Bayerische Landesamt für Umwelt geophysikalische Untersuchungen mit Hilfe der Gravimetrie durch - im Gebiet des im vergangenen Jahr entdeckten Maars und im weiteren Verlauf bis zur Grenze Richtung Eisenbühl.

Die Wissenschaftler wollen dabei genauere Erkenntnisse zur tatsächlichen Tiefe und über die genaue Größe und Form des Maars erhalten. Denn später soll der ehemalige Maar-Krater dreidimensional modelliert werden. Die Gravimetrie misst Unterschiede in der örtlichen Stärke des Schwerefeldes der Erde. Die Messungen werden mit genauen und sehr empfindlichen Federwaagen durchgeführt, wie es bei einem Gespräch mit dem NT hieß. Beauftragt wurden mit den Geländeuntersuchungen Dr. Jan Mrlina und seine Mitarbeiter vom Institut für Geophysik der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag.

Erfahrener Spezialist


Dr. Mrlina ist international erfahrener Spezialist im Bereich der Gravimetrie. Er leitete bereits die Untersuchungen am Mytina-Maar und am Eisenbühl auf tschechischer Seite und ist mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut. Bürgermeister Klaus Meyer wies ausdrücklich darauf hin, dass die Messungen auch auf privaten Wald- und Flurgrundstücken durchgeführt werden.
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