Hochkarätiges beim Musikfest
Kunst kommt von Können

"Klarus Blech" begeisterte im Festzelt die zahlreichen Besucher. Bild: enz
Vermischtes
Neualbenreuth
01.06.2016
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Zunächst ging es getreu dem Motto von "Klarus Blech" klein, aber fein zu. Klaus Rustler, neuer musikalischer Leiter der Blaskapelle Ernestgrün, hatte hervorragende Musiker um sich versammelt.

Der Samstagabend beim Jubiläumsfest des Musikvereins Ernestgrün (wir berichteten) brachte neben großartiger Musik auch eine Bar, betrieben von jungen Musikern, ins Festzelt. Viele der gespielten Stücke stammen aus der Feder von Klaus Rustler und werden neben anderen Komponisten in seinem Klarus-Verlag verlegt. Mathias Achatz (Flügelhorn/Trompete), Matthias Kerscher (Flügelhorn), Lukas Buckmeyer (Flügelhorn), Markus Ringer (Posaune), Tobias Knopf (Posaune), Florian Hatzelmann (Tuba), Werner Schreml (Bariton) und Klaus Rustler (Tenorhorn) ließen es traditionell böhmisch-mährisch erklingen und bestätigten: "Kunst kommt von Können."

Dann folgte der große Auftritt der Blaskapelle "Gloria" aus Südmähren unter der Leitung von Zdenek Gursky. Alle, die Blasmusik immer noch belächeln, konnten hierbei erleben, was Blasmusik alles kann und wie breitgefächert sie ist: Traditionell böhmisch-mährisch, jazzig, im Big-Band-Sound, Folklore implizierend, nostalgisch schlagermäßig oder auch verbunden mit klassischem Gesang wie beim Lied "Gloria".

Die Musiker, alle Absolventen des Konservatoriums oder der Musikhochschule, transportierten mit ihrem Können Freude an der Musik und konnten das mit publikumswirksamen humoristischen Einlagen würzen. Die Sängerinnen Lubica Spacková und Mirka Zahomenská waren nicht nur aufhübschende Staffage, sondern zeigten bei ihren Solo-Auftritten, was alles in ihnen steckt.

"Hey Jude" bis zum Aus


Von den Bänken gerissen wurden die Zuhörer bei den Soloauftritten einzelner Musiker wie dem Klarinetten-Solo "Die Lerche" , dem Tuba-Solo "Tänze aus dem Banat" oder dem Abba-Titel mit der Piccolo-Trompete. Gänsehaut-Feeling kam auf, als die Blaskapelle "Spiel mir das Lied vom Tod" vortrug. Und zum Schluss durften alle in der Endlosschleife "Hey Jude" von den Beatles bis zum endgültigen Aus mitsingen.
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