Junge Leute interessieren sich für Vertreibung
Verschwundenes

Im Rathaus Neualbenreuth trafen sich Bürgermeister Klaus Meyer, Fritz Söllner (beide sitzend), Altbürgermeister Albert Köstler (rechts) und Kreisarchivpfleger Robert Treml (links) mit Schülern der 9. Klasse der Realschule Stiftland, um sie mit Material für das Projekt "Verschwundenes" zu versorgen. Bild: enz
Vermischtes
Neualbenreuth
11.05.2016
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Zunächst ging es um die Wiederbelebung des Historischen Arbeitskreises. Außerdem hatten sich Schüler der Realschule im Stiftland angesagt.

Im Rathaus trafen sich Bürgermeister Klaus Meyer, Altbürgermeister Albert Köstler, Kreisarchivpfleger Robert Treml und Fritz Söllner. Von der Waldsassener Schule waren gekommen Emma Sommer, Marie Ernstberger, Lukas Kolb, Jonas Kolb und Raphael Bindl.

Die Neuntklässler wollten sich im Rahmen eines Projektes mit dem Thema "Verschwundenes" über verschwundene Dörfer in der Umgebung informieren. Sie hatten bereits Informationen über Wies bei Eger und den "Geschändeten Christus" aus der dortigen Kapelle, der sich in Waldsassen befindet, zusammengetragen.

Die Wahl fiel auf Boden


Allerdings waren sie der Meinung, dass diese für das Referat als Schulaufgabe nicht ausreichen würden. Deshalb waren sie gekommen, um in Erfahrung zu bringen, zu welchem verschwundenen Ort in der Umgebung ausreichend Material zur Verfügung steht, mit dem sie sich befassen können. Schließlich fiel ihre Wahl auf den ehemaligen Ort Boden. Auch wollten sie noch mehr über die geschichtlichen Hintergründe der Vertreibung wissen.

Informationsabend im SengerhofIm zweiten Teil der Zusammenkunft wurde informiert, dass am Freitag, 13. Mai, um 20 Uhr im Sengerhof ein Informationsabend mit der Volkskundlerin Anita Zwicknagl, die alle Gegenstände des Sengerhofes inventarisiert und dokumentiert hat, stattfindet. Dabei soll der historische Arbeitskreis wiederbelebt werden, der die noch zahlreich vorhandenen Dokumente sichten und ordnen soll. Ziel ist es, geschichtliche Besonderheiten herauszuarbeiten und dazu Sonderausstellungen zu organisieren. Außerdem wird angestrebt, den Sengerhof wieder für Besucher regelmäßig zugänglich zu machen. (enz)
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