Katholische Landvolkbewegung überreicht Spenden im Gesamtwert von 3600 Euro
Basteln und mit dem Erlös Gutes tun

Die KLB Wernersreuth zeigte sich wieder einmal spendabel. Im Bild von links Dr. Annemarie Schraml, Pater Hans Junker, Harald Strobl, Alexandra Weiß, Claudia Zimmermann, Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg, Maria Meyer, erste Vorsitzende Brigitte Meyer, zweite Vorsitzende Petra Fröhlich sowie die Bürgermeister Klaus Meyer und Johann Burger. Bild: fsc
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Neualbenreuth
11.04.2016
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Wernersreuth. Maria Meyer, Leiterin der Bastelgruppe, freute sich in der Jahresversammlung der KLB sichtlich. Der Bastelgruppe der Katholischen Landvolkbewegung gelang es, mit den Erlösen aus den Arbeiten bei den Spenden die 50 000- Euro-Grenze zu überschreiten. Aktuell würden 3600 Euro zur Verfügung gestellt, verkündete Maria Meyer, während sie von den verschiedensten Handarbeiten und deren "Vermarktung" berichtete.

Je 600 Euro gingen an das Namibia-Projekt von Pater Hans Junker, an die Kinderkrebshilfe, vertreten durch Alexandra Weiß, an Dr. Annemarie Schraml und ihre Aktion "Feuerkinder", an den Verein "Rasselbande", für den Claudia Zimmermann und Harald Strobl gekommen waren, und schließlich an Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg für die Deutsche Hospitalité, die in Lourdes wichtige Arbeit leistet. 300 Euro gab es für das Landvolk-Diözesanprojekt Senegal und für die Marktgemeinde Neualbenreuth (Beitrag für Heizung und Strom im Bürgerhaus). Die Vertreter der einzelnen Organisationen informierten kurz über ihre Arbeit. In einem die Versammlung abschließenden Vortrag stellte Freifrau von Gemmingen-Hornberg die "Deutsche Hospitalité Notre Dame de Lourdes" vor. Sie sprach zunächst über die Geschichte des Marienwallfahrtsortes Lourdes. Es folgte ein Film über den Wallfahrtsort, in dem der Besuch von Papst Johannes Paul II. eine zentrale Rolle spielte. Der Papst hatte 2004 als schon schwerkranker Mann Lourdes besucht und mit Zehntausenden Pilgern eine Messe gefeiert. Auch sprach die Referentin über die deutschen Helfer, die sich 1993 zusammenschlossen und derzeit etwa 350 Mitglieder zählen. Sie sind bereit, einmal im Jahr kranken und behinderten Menschen beizustehen. Sie verrichten Hausarbeit in den Krankenherbergen, übernehmen Ordnungsdienste bei Prozessionen und liturgischen Feiern und werden zur Betreuung der Pilger in den Bädern oder zum Dienst an den Grotten berufen.
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