Kunstvolle Kontrapunkte

Bei der Vernissage im Sibyllenbad stieß Künstlerin Maria Schießl mit ihrem Ehemann Ludwig (Zweiter von links), 2. Bürgermeister Christian Hebert (rechts) und Werkleiter Gerhard Geiger an. Bild: enz
Vermischtes
Neualbenreuth
20.08.2016
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"Vielfalt" heißt die neue Ausstellung in der Sibyllenbad-Galerie mit Arbeiten von Maria Schießl aus Oberviechtach. Der Titel steht einerseits für die Materialien, mit denen die Künstlerin arbeitet, andererseits auch für ihre Ausdrucksformen.

Häufig verbindet Maria Schießl auch verschiedene Werkstoffe miteinander - so finden sich neben Acryl-, Kreide- und Aquarellbildern, Skulpturen aus Ton und Gips auch Reliefbilder, in denen sie ihre Leidenschaft zur Töpferei dokumentiert. Ihre Liebe zu Werken des österreichischen Malers Friedensreich Hundertwasser drückt sich in verschiedenen Objekten nach Hundertwasser-Art aus.

Gegen Massenproduktion


Als Autodidaktin fand Maria Schießl vor allem Anregung bei den Künstlern der Moderne. So lassen ihre Bilder tief in die Welt der Emotionen eintauchen. Viele ihrer Arbeiten aus Ton bilden einen fließenden Übergang zum Kunsthandwerk. Sie will damit "einen Kontrapunkt gegen Herkömmliches und Massenproduktion setzen". Geboren 1959 in Teunz im Landkreis Schwandorf, absolvierte sie von 1995 bis 1998 eine Ausbildung zur Fachlehrerin für Hauswirtschaft, Textiles Gestalten und Werken und ist nach einer Zusatzqualifikation in Informationstechnologie jetzt als Fachoberlehrerin für Kunst und IT tätig. Künstlerisch entwickelte sie sich in mehreren Kursen weiter, beispielsweise an der Kunstakademie in Bad Reichenhall. Sie konnte ihre Arbeiten bereits in verschiedenen Ausstellungen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Bei der Vernissage im Sibyllenbad erläuterte Werkleiter Gerhard Geiger, dass man seit 20 Jahren durch wechselnde Ausstellungen Künstlern eine Plattform biete, um so dem ganzheitlichen Aspekt des Sibyllenbades, der auch die Seele anspricht, gerecht zu werden. Maria Schießl betonte: "Das Sibyllenbad ist eine Oase der Ruhe, Entspannung und der inneren Einkehr. Kultur rechnet sich nicht, aber sie zahlt sich aus."

Die Ausstellung ist bis zum 11. November täglich von 9 bis 20 Uhr in der Sibyllenbad-Galerie zu sehen.
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