Offenes Singen: Premiere in Neualbenreuth
Frisch bis zur letzten Strophe

Zahlreiche Sänger fanden sich zum ersten offenen Singen der Marktgemeinde Neualbenreuth ein. Auch Bürgermeister Klaus Meyer (Dritter von rechts) kam zu dem von Franz Danhauser und Monika Kunz (hinten) initiierten offenen Singen. Bild: enz
Vermischtes
Neualbenreuth
15.01.2016
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"Wo man singt, da lass dich ruhig nieder..." - so dachten wohl zahlreiche Urlaubsgäste und Einheimische aus dem Landkreis, die zum ersten offenen Singen der Marktgemeinde kamen.

Franz Danhauser und Monika Kunz, das Neualbenreuther Zwio, hatten das Singen initiiert und organisiert. Es soll zukünftig ein Mal monatlich reihum in den Wirtshäusern des Gemeindegebietes stattfinden. Auftakt war im Gasthof "Zum grünen Kranz" in Schachten.

Der Franz rief - und viele, viele kamen. Er sah es voraus: Spätestens bei der dritten Strophe hapert es wohl bei den meisten in textlicher Hinsicht. Deshalb hatte er für alle die Liedtexte in mühevoller Kleinarbeit - aber zum Glück in großen Lettern - zusammengestellt. So konnte jeder frisch und frei bis zur letzten Strophe mithalten, auch wenn für so manchen der geschriebene oberpfälzer bzw. egerländer Dialekt eine Herausforderung darstellte. Dabei ging es weniger um richtige Töne oder den perfekten Takt, einfach nur um den Spaß an der Freude. Das Zwio eröffnete den Sangesreigen und begleitete dann auch mit Gitarre und Akkordeon die Sängerschar. Gemeinsam ging es von "Tief drin im Böhmerwald" bis zum "Schwarzbraunen Moiderl", vom "schöi scheinenden Mou" bis zum Schnaderhüpferla. In allgemein bekannte deutsche Volkslieder wie "Hoch auf dem gelben Wagen" oder "Wem Gott will rechte Gunst erweisen" stimmten besonders die Urlaubsgäste fröhlich ein. Dazwischen gab es "G'schichtla" und Verse. Auch Witze durften nicht fehlen. Bürgermeister Klaus Meyer war ebenfalls dabei, auch wenn er sich selbst nicht zu den begabten Sängern zählt. Er dankte dem Neualbenreuther Zwio ausdrücklich für dieses neue Angebot. Nur wenige kannten das "Neualbenreuther Heimatlied" von Hermann Kopp und Ferdinand Schnurrer. Es berührte mit seiner emotionalen Verbundenheit die Herzen und wird wohl jetzt auch zu anderen Gelegenheiten gesungen. Mit "Gouta Nacht" ging dann ein toller Abend zu Ende, an dem Geselligkeit und die Freude am gemeinsamen Singen im Mittelpunkt standen. Das nächste offene Singen folgt am Mittwoch, 3. Februar, um 19.30 Uhr - dann im Gasthof "Zum Tillenblick".
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