Rolle der Frau Thema beim Frauenbund-Jubiläum
Wahre Manager der Gesellschaft

Die für 40-jährige Treue geehrten Frauen zusammen mit der Vorsitzenden Heidi Frank (links), Bürgermeister Klaus Meyer (Dritter von links), Stadtpfarrer Anton Witt (hinten Mitte) sowie Bezirksvorsitzende Margarete Nies (rechts). Bilder: enz (2)
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Neualbenreuth
26.10.2016
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Inge Kraus (rechts) wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Pfarrer Anton Witt und Vorsitzende Vorsitzende Heidi Frank (von links) gratulierten.

Ein Bergsteiger-Seil hatte Pfarrer Anton Witt mitgebracht - als Symbol für Halt, Vertrauen und Verlässlichkeit. "Der Glaube ist so ein festes Seil, das uns Sicherheit gibt." Später beim Festakt ging's um die Rolle der Frau.

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) feierte 60-jähriges Bestehen: Das Jubiläum begann mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius, den Stadtpfarrer Witt aus Mitterteich zelebrierte. Er ist auch geistlicher Beirat des Frauenbundes auf Bezirksebene. Auch der KDFB wäre so ein Seil, erklärte der Pfarrer weiter. Es verbinde die Menschen untereinander und verbinde sie mit Gott.

Bei der Jubiläumsfeier im Gasthof "Zum Tillenblick" stand die Ehrung treuer Frauenbund-Mitglieder im Vordergrund - für 25 Jahre, für 40 Jahre und für 50 Jahre: Seit einem halben Jahrhundert ist Inge Kraus Frauenbund-Mitglied. Pfarrer George Parankimalil stolz auf diesen Frauenbund. Er präge das christliche und gesellschaftliche Leben mit. Der Pfarrer dankte für das Engagement in der Pfarrei und betonte, welch ein Segen das für die Gemeinde sei. Er wünschte: "Seien Sie weiterhin so engagiert!"

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Klaus Meyer: "Der Katholische Frauenbund in Neualbenreuth ist als kirchlicher Verein auch eine Hülle der Geborgenheit und der Sicherheit unter dem Zeichen des Kreuzes. Immer dann, wenn gute Ideen und helfende Hände, immer dann, wenn Brauchtumspflege und der Erhalt von Traditionen gefragt sind, seid Ihr zur Stelle, seid ihr dabei, um zu helfen und mit zu gestalten."

Mittelpunkt in Familien


Er ging auf die Rolle der Frauen als Mittelpunkt der Familien ein. Sie seien die wahren Manager unserer Gesellschaft seien. Das Berufsbild einer Ehefrau, Mutter oder Oma übersteige die Vorstellungskraft manch moderner Personalmanager sehr deutlich. "Leider vergessen Teile unserer Gesellschaft aber immer häufiger, den nötigen Respekt dafür zu zollen."

"Viel geleistet"


Der Bürgermeister wünschte allen Mitgliedern für das Wirken in Familie, Gemeinde, Kirche und Gesellschaft den Dank und den Respekt, den sie verdienen und auch zukünftig viele engagierte Mitglieder und Verantwortliche. Er dankte für das Wirken und überreichte eine kleine Anerkennung an die Vorsitzenden Heidi Frank. KDFB-Bezirksvorsitzende Margarete Nies sagte: "Es ist viel geleistet worden ... zum Segen der Gemeinschaft, der Pfarrei und Gemeinde. Es ist ein zeitaufwendigen Engagement." Dieses Engagement von jedem auf seinem Platz sei nicht zum Stehenbleiben, sondern zum Weitergehen. Sie verband ihren Dank mit den Wünschen für ein gutes Miteinander in Harmonie auch in Zukunft.

Kirchenpfleger Josef Rosner und Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Plonner überbrachten die Grüße der Pfarrei. Sie würdigten, wie die Mitglieder des Frauenbundes der Pfarrei beistehen - nicht nur beim Reinigen und Schmücken der Kirche hier und in Ottengrün. Auch sie überbrachten dem Verein eine kleine Anerkennung.

Blumen für Vorgängerinnen


Vorsitzende Heidi Frank bedankte sich bei allen Amtsvorgängerinnen mit einem Blumenstrauß für die geleistete Arbeit. Im Namen aller Mitglieder würdigte Lucia Stoll die Arbeit von Heidi Frank, die sich sehr um das Wohl aller kümmert und zu Jubiläen persönlich gratuliert, Krankenbesuche übernimmt oder ein gemütliches Umfeld bei gemeinsamen Aktivitäten schafft. (Info-Kasten)
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