Taten ohne große Worte

Neuwahlen und Ehrungen standen bei der KSK Wernersreuth auf dem Programm. Im Bild (vorne, von links) Bürgermeister Johann Burger, Vorsitzender Josef Böhm und Bürgermeister Klaus Meyer, (zweite Reihe, von links) Mario Krätsch und Franz Heider sowie (hinten, von links) Josef Ernstberger, Ludwig Hecht, Walter Böhm, Gerhard Härtl und Alois Böhm. Bild: fsc
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Neualbenreuth
24.02.2016
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Die drei Böhm-Brüder Josef (Vorsitzender), Alois (Schriftführer) und Walter (Kassier) nehmen auch in den kommenden drei Jahren wichtige Positionen im Vorstand der KSK Wernersreuth ein. Bei den Wahlen gab es aber auch einige Neuerungen.

Wernersreuth. Für das seit längerer Zeit nicht mehr besetzte Amt des stellvertretenden Vorsitzenden konnte der Verein Mario Krätsch gewinnen. Eine Verjüngung gab es auch bei den Kassenprüfern: Gerhard Härtl und Ludwig Hecht traten die Nachfolge von Gerhard Bauer und Albert Männer an. Als Fahnenjunker wurde Martin Wolfrum bestätigt. Josef Böhm sagte nach der einstimmigen in geheimer Wahl erfolgten Berufung: "Ich mache diese Amt gerne!"

Vor den Neuwahlen hatte der Vorsitzende an eine ganze Reihe von Veranstaltungen erinnert, darunter Feiern der Pfarrgemeinde wie Fronleichnam sowie die Gedenkveranstaltung der Gemeinde zum Volkstrauertag. Unverändert bedeutend für die Kameradschaft sei das alljährliche Vergleichsschießen mit der RSK Neualbenreuth auf der Schießanlage des Schützenvereins Ringelstein bei der Kleinen Kappl.

Knapp 430 Euro gesammelt


Der aktuelle Wanderpokal habe wieder nach Wernersreuth geholt werden können, nachdem sich die Kameraden vom "oberen Dorf" in der entscheidenden Mannschaftswertung deutlich durchgesetzt hätten. Das nächste Vergleichsschießen findet am 11. und 12. März statt. Die Friedenswallfahrt in Fuchsmühl hat sich die Kameradschaft Wernersreuth laut Josef Böhm seit Jahren zur Pflichtaufgabe gemacht, ebenso die alljährliche Sammlung für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Diesmal kamen 429,50 Euro zusammen.

Zwei Mitglieder galt es für langjährige Treue zum Verein zu ehren: Franz Heider ist seit 25 Jahren dabei, Otto Meyer seit 40 Jahren. Letzterem werden Urkunde und Ehrenzeichen nachgereicht. Der Schriftführer des Kreisverbandes, Josef Ernstberger, nahm die Ehrung in Vertretung des Kreisvorsitzenden und im Auftrag des Präsidenten des BSB, Oberst a. D. Richard Drexl, vor.

Beruhigende Kontinuität


In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Klaus Meyer die Kontinuität in der Kameradschaft, die auf ihn beruhigend wirke. Denn vieles geschehe ohne große Worte. Der Leonberger Bürgermeister Johann Burger fand lobende Worte für das vereinsinterne freundschaftliche Verhältnis, das deutlich zu spüren sei. "Da geht man gerne hin", so Johann Burger.

Im Namen des Kreisverbandes dankte Josef Ernstberger für die rege Mitarbeit und wies auf die Jahresversammlung mit Neuwahlen am 3. April in der Gaststätte "Tillenblick" in Neualbenreuth hin.
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