Touristenverein nimmt dafür Minus in der Kasse in Kauf - Neues Birkenkreuz am Ringelfelsen
25 000 Euro in Naturfreundehaus investiert

Seit 15 Jahren sind Petra und Robert Bock Pächter des Naturfreundehauses. Bürgermeister Klaus Meyer (rechts) und die Vorstandsmitglieder Max Schmaus, Michael Rückl, Gerhard Schmaus und Rosalinde Söllner (von links) dankten und gratulierten. Bild: fsc
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Neualbenreuth
21.03.2016
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Wernersreuth. "Wenn man etwas gerne macht, wird es gut - und ihr macht es gut", war das Resümee von Bürgermeister Klaus Meyer, der erstmals die Ortsgruppe Waldsassen des Touristenvereins "Die Naturfreunde" besuchte. Eingedenk seiner eigenen Jugend und der Mitgliedschaft seines Vaters trat der Wernersreuther gleich der Ortsgruppe bei.

Vorsitzender Max Schmaus begrüßte die Gäste im vereinseigenen früheren "Forsthaus", dem heute viel besuchten Naturfreundehaus. Die im Vorjahr beschlossene neue Satzung sei inzwischen vom Finanzamt Weiden genehmigt und eingetragen worden, informierte er. Die Wanderungen zum Ringelfelsen am Ostermontag und am Kirchweihsonntag waren wieder wesentlicher Bestandteil im Vereinsleben, wie auch die Exkursion zu den Becker-Teichen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitrug. Höhepunkt allerdings sei die Segnung des neuen Birkenkreuzes an der Ringelfelsenwand gewesen. Hüttenwart Michael Rückl habe dazu eine wertvolle und wohl auch die meiste Vorarbeit geleistet . Am Naturfreundehaus selbst wurden alle alten Fenster ausgetauscht und die Fassade erneuert. Die Maßnahmen hätten rund 25 000 Euro gefordert.

Ein großes "Dankeschön" richtete Max Schmaus an das Pächterehepaar Petra und Robert Bock, die in diesen Tagen auf 15 Jahre Bewirtschaftung zurückblicken. Durch ihre Arbeit seien das Naturfreundehaus, die Ortsgruppe und die Gemeinde in der ganzen Region noch bekannter und beliebter geworden.

Für das kommende Jahr stellte Max Schmaus die gewohnten Wanderungen und eine Adventfeier in Aussicht. Erstmals nach längerer Zeit musste Rosalinde Söllner ein dickes Minus im Finanzbericht anführen. Dies sei den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen zuzuschreiben. Angesichts der Ausgaben dafür, einer Darlehenstilgung und nicht unbeträchtlichen Beiträgen zum Landesverband und zu Versicherungen nicht unbedingt verwunderlich. Die Versammlung nahm dies zur Kenntnis und hatte nach dem positiven Revisionsbericht von Roland Schmaus keinerlei Einwände.

Bürgermeister Klaus Meyer hatte lobende Worte für die Arbeit der Waldsassener Ortsgruppe für Natur, Umwelt und Tourismus. "Ihr habt euren Sitz zwar in Waldsassen, aber das Herz eurer Arbeit schlägt in ,Alwareith'", bot der Bürgermeister die Unterstützung der Gemeinde, insbesondere des Bauhofes, an. Die Einrichtungen der Naturfreunde würden bei der Gästeinformation zunehmend nachgefragt. Auch bei der Zweckverbandsversammlung des Sibyllenbades sei die Arbeit für Natur und Tourismus insgesamt ausdrücklich erwähnt worden.
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