Zertifizierung für viele Bereiche von Vorteil - Checklisten im Gemeinderat erläutert
„Bad“ nur mit Qualitätssiegel

Die Leiterin der Gäste-Information, Ursula Stingl (rechts), erläuterte dem Marktgemeinderat das Qualitätsmanagement. Bild: enz
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Neualbenreuth
14.11.2016
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Die Leiterin der Gäste-Information, Ursula Stingl, stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung das Qualitätsmanagement des Sibyllenbades und der Gäste-Information vor. Sie berichtete, dass das Sibyllenbad der erste Kurbetrieb in Bayern war, der eine TÜV-Prüfung ablegte.

Seit dem ersten Zertifizierungsaudit im März 2008 findet eine jährliche Überprüfung statt. Stingl erläuterte, warum man sich dieser Prüfung unterzieht: Standardisierte Abläufe sparen Zeit und Geld, einfache Abläufe funktionieren sicherer als komplizierte, es geht um die Sicherung der Arbeitsplätze, um eine hohe Wirtschaftlichkeit, die Motivationssteigerung der Mitarbeiter, ein positives Fehlermanagement - und nicht zuletzt könne nur mit einem zertifizierten Betrieb das Qualitätssiegel "Bad" erreicht werden.

Stingl erläuterte, wie die Prozessabläufe standardisiert wurden. Sie stellte die entsprechenden Checklisten der Gästeinformation und des Sibyllenbades vor. So wisse jeder, wie der Prozessablauf in den einzelnen Bereichen ist. Auch können so einheitliche Therapiestandards eingehalten werden. Die Qualitätskontrolle erfolgt einmal jährlich durch eine interne sowie durch eine externe Bewertung.

Weiter stellte sie das Beschwerdemanagement des Sibyllenbades vor. In der Gäste-Information sei das Hauptinstrument die Gästekarte, für die ein guter Rücklauf zu verzeichnen ist. Dort werden die Gäste aufgefordert, Kritik und Wünsche zu äußern. Alle Beschwerden werden erfasst, ausgewertet und zuständigkeitshalber weitergereicht.

Der Werkleiter des Sibyllenbades, Gerhard Geiger, der regelmäßig an den Marktgemeinderatssitzungen teilnimmt, erläuterte dazu, dass die Checklisten periodisch aktualisiert werden. Bürgermeister Klaus Meyer betonte die Wichtigkeit des Qualitätsmanagements: "Qualität ist entscheidend für den zukünftigen Erfolg."

Breitbandausbau

Bürgermeister Klaus Meyer blickte auf einige erfolgreiche Veranstaltungen wie das Marienkonzert mit Brigitte Traeger, die Vereinskartellversammlung, den Abschluss des Ferienprogramms und die grenzüberschreitende Feuerwehrübung zurück. Außerdem teilte er mit, dass die Vertragsunterzeichnung zum weiteren Breitbandausbau bereits stattgefunden hat. Neben Weilern und Einzelanwesen werden auch das Sibyllenbad und die Hotels direkten Anschluss an die Glasfasertechnik erhalten. (enz)

Umsatzsteuer wie gehabt

Die Neuregelung der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand war weiteres Thema in der Sitzung. Mit dem Steueränderungsgesetz 2015 wird die Unternehmereigenschaft von juristischen Personen des öffentlichen Rechts neu definiert. Diese Gesetzesänderung soll die Sonderrolle der öffentlichen Hand bei der Umsatzbesteuerung beseitigen und damit europarechtlichen Vorgaben nachkommen. Die Gemeinde nutzt die Übergangsfrist und rechnet bis Ende 2020 nach altem Modus ab. (enz)

Sanierungsprogramm

Klaus Meyer informierte, dass man den Jahresantrag 2017 für das städtebauliche Sanierungsprogramm rechtzeitig stellen wird. Schwerpunkt werde die Sanierung des alten Raiffeisen-Lagerhauses sein. Mit Privateigentümern von sanierungsbedürftigen Häusern sei er im Gespräch. Der Bürgermeister bat weiterhin darum, sich an der Fahrt zum Weihnachtsmarkt in die Partnergemeinde Val am 26./27. November zu beteiligen. Wer noch mitfahren möchte, kann sich im Rathaus melden. (enz)
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