Elf Gärten blühen für Besucher

Auch der Garten von Neukirchen-Balbinis Bürgermeister Markus Dauch wird am Sonntag beim "Tag der offenen Gartentür" zu besichtigen sein. Johanna Dauch freut sich jetzt schon auf die vielen Besucher, wie sie bei der Auftaktveranstaltung zu erkennen gab. Bild: pko
Freizeit
Neukirchen-Balbini
20.06.2016
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Als zaghafter Versuch begonnen, hat sich der "Tag der offenen Gartentür" zur Erfolgsgeschichte im Landkreis entwickelt. Am Sonntag erfährt dieses beliebte Modell einen neuen Höhepunkt. Der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Neukirchen-Balbini hat es in seinem Jubiläumsjahr geschafft, eine Rekordbeteiligung von elf Gartenbesitzern zu gewinnen.

Blumenkönigin Nina Nißl präsentierte den örtlichen Gartenbauverein mit Krone und Schärpe. "Die Veranstaltung hat heuer eine besondere Güte", sagte Altlandrat Volker Liedtke bei der Auftaktveranstaltung. Der GOV feiere sein 50-jähriges Bestehen und konnte neben vielen Veranstaltungen für den "Tag der offenen Gartentür" fünf Teilnehmer in Neukirchen-Balbini und sechs in Hansenried melden. Der Verein pflege viele öffentliche Flächen, die am Sonntag ebenfalls zu besichtigen seien. Der Kreisvorsitzende des Gartenbauverbandes dankte für diese Leistung. An die Familien der teilnehmenden Anwesen überreichte Liedtke als Vorabgeschenke Gästebücher mit einer Widmung, zu denen im Herbst bei einer Abschlussveranstaltung noch Bilder vom Ereignis nachgereicht werden.

Ihre Gartenpforten öffnen in Neukirchen Patricia und Markus Dauch, Christa und Manfred Decker, Franziska und Peter Ferstl, Gerda und Johann Eichinger und Stefanie und Florian Götz. In Hansenried dürfen die Gärten von Martina und Wolfgang Ferstl, Susanne und Markus Fischer, Annemarie und Josef Kiener, Eva Spießl-Mayr und Martin Mayr, Maria und Markus Scheuerer und Rosa und Gerhard Ziereis besichtigt werden. Ihnen allen dankte auch Landrat Thomas Ebeling beim Auftakt, für die Bereitschaft ihre Gärten zu öffnen. Er fand es besonders schön, dass auch Neukirchens Bürgermeister Markus Dauch unter den Teilnehmern zu finden sei.

Erstaunliche Vielfalt


Dauch zeigte sich stolz darauf, dass sein Markt der Mittelpunkt und das Highlight der "offenen Gartentür" sein könne. Großes Lob und Anerkennung richtete er dafür an den Gartenbauverein, der das ermöglicht habe. Respekt zollte er den übrigen Teilnehmern, die Tausende von Leuten durch ihre Gärten laufen lassen. Die Verkehrsregelung bereite ihm noch ein bisschen Magenschmerzen, aber hier könne er auf die Hilfe der FFW Alletsried zählen, informierte der Bürgermeister. Liedtke versicherte aufgrund seiner Erfahrung, dass nur freundliche Menschen kommen würden und bisher noch nichts passiert sei.

Es sei nicht selbstverständlich, dass so viele Familien motiviert werden können, ihre Gärten besichtigen zu lassen, bestätigte auch Alois Dirrigl. "Am Anfang war es ein Versuch, und 2016 freuen wir uns auf ein Highlight mit elf offenen Gärten", war der stellvertretende Bezirksvorsitzende begeistert. In einer Regenpause machte sich die Gruppe mit Kreisfachberaterin Heidi Schmid auf den Weg zu den Anwesen Dauch und Götz und alle waren begeistert von der Vielfalt und phantasievollen Gestaltung.

Verpflegung und Markt


Dass am Sonntag alles passt, wünschte sich GOV-Vorsitzender Martin Mayr, der den "Tag der offenen Gartentür" zum Jubiläum initiiert hat. Auch die örtlichen Vereine, die für das Begleitprogramm sorgen, seien sehr wichtig. So versorgt die FFW Neukirchen-Balbini die Gäste in Hansenried mit Bratwürstl und Kaffee und Kuchen. Der Tourismusverein bietet Holzofenbrot mit verschiedenen Aufstrichen an, und die Laienspielgruppe backt frische Küchel. Für Getränke sorgt die FFW Hansenried. Auch Gartendeko aus Holz und anderen Materialien können bei einem Handwerkermarkt erstanden werden. Eine Ausstellung über Bienen und Streuobstwiesen-Führungen runden den Tag ab. (Hintergrund)
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