Helfer ziehen nach "Tag der offenen Gartentür" Bilanz
Markt punktet mit schönen Gärten

Beim Abschlusstreffen zum "Tag der offenen Gartentür" hatten nun endlich auch die Helfer Zeit, die grünen Oasen bewundern. So wie hier bei Rosa Ziereis in Hansenried. Bild: pko

Nach einer Woche ist der "Tag der offenen Gartentür" noch immer in aller Munde. Nur positive Resonanz gibt es von allen Seiten und die Verantwortlichen können mit Recht stolz auf ihre Leistung sein. Nun durften endlich auch die Helfer die prächtigen Hausgärten bewundern.

-Hansenried. Die Großveranstaltung am Sonntag kostete zwar viel Kraft, doch es hat sich gelohnt. Darüber waren sich Teilnehmer, Vereine und Bürgermeister Markus Dauch einig. Am Donnerstag öffneten sich noch einmal die elf Gartentüren in Neukirchen-Balbini und Hansenried, damit sie endlich auch die Helfer besichtigen konnten. Bei Initiator Martin Mayr traf sich die lockere Runde zum Abschluss und stieß mit Prosecco auf den Erfolg an.

Markt gewinnt Ansehen


Besonders stolz zeigte sich Dauch darüber, dass die Marktgemeinde durch den "Tag der offenen Gartentür" an Ansehen gewonnen habe. "Den Besuchern haben die Gärten und auch die öffentlichen Anlagen, die der GOV pflegt, hervorragend gefallen", berichtete das Marktoberhaupt von den Gesprächen mit zahlreichen Leuten in seinem Garten.

Dank und Anerkennung sprach der den Vereinen aus, die für die Verpflegung des ungeahnten Besucher-Ansturms gesorgt haben. Allen voran der Feuerwehr Neukirchen-Balbini, die mit vielen Unterstützern 600 Paar Bratwürstln gegrillt und die Kaffee- und Kuchenstube betrieben hat. Dank der fleißigen Bäckerinnen aus beiden Orten konnte sie 70 Torten und Kuchen anbieten und kochte 300 Liter Kaffee dazu. Auch fast 1000 frisch gebackene Küchel fanden reißenden Absatz. Leider gingen bei der Laienspielgruppe die Eier aus, sonst wären es noch mehr geworden.

Wirtshäuser leer gegessen


Schnell war das Holzofenbrot beim Tourismusverein verkauft und die belegten Brezenstangen schmeckten mit einem Glas Gartenlimo besonders gut. Die Feuerwehr Hansenried hielt gekühlte Getränke bereit, und ihre Kollegen aus Alletsried waren für die Verkehrsregelung zuständig. Sie schafften es, die Massen von Autos in die richtigen Bahnen zu lenken und verhinderten größere Behinderungen. In Neukirchen-Balbini haben die hungrigen Gartenbesichtiger drei Gasthäuser nahezu leer gegessen und der Pommes-Nachschub kam zeitweise zum Erliegen.

Von den Teilnehmern bereute es keiner seinen Garten geöffnet zu haben, denn es kamen nur freundliche Gleichgesinnte, die gerne fachsimpelten. Nichts wurde kaputtgemacht, und bis auf ein Papiertaschentuch kein Müll hinterlassen. Dass die reifen Himbeeren und Erdbeeren in den Mündern der Gäste landeten und von besonders schönen Blumen der Samen gesammelt wurde, das störte niemanden. "Eine nie dagewesene Rekordbesucherzahl", war Kreisfachberater Wolfgang Grosser überzeugt und seine Kollegin Heidi Schmid lobte am Sonntag "wirklich gut gemacht, wie sich die beiden Orte präsentiert haben". Nicht nur die bei einem kleinen Handwerkermarkt angebotene Gartendeko fand Anklang. Bei Susanne Fischer wollte jemand ihr altes beschriftetes Fenster kaufen und Wolfgang Ferstl wurde nicht müde, seinen Erdkeller herzuzeigen. Viele lustige Begebenheiten wurden am Donnerstag noch erzählt und die Beteiligten gratulierten Vorsitzendem Martin Mayr und seiner Stellvertreterin Steffi Götz vom Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Neukirchen-Balbini zu diesem Erfolg.

Eine nie dagewesene Rekordbesucherzahl.Kreisfachberater Wolfgang Grosser
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