Aus der Sitzung des Gemeinderats Neukirchen
Erst 2017 an den Start gehen

An attraktiven Dörfern mangelt es rund um Neukirchen nicht, meint der Gemeinderat. Gerne würde er eines davon auf eine öffentlichkeitswirksame Bühne stellen. Aber da gibt es einen Haken.

Holnstein. Für den bundesweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" sollte die Gemeinde Neukirchen einen Teilnehmer stellen. Da die Vorbereitungszeit heuer aber zu kurz ist, werde dies erst 2017 möglich sein, bedauerte der Gemeinderat, der im Gasthaus Sendelbeck tagte.

Zuhörer fragten zu Beginn nach dem Stand des Breitbandausbaus und Verbesserungen der Straßenverhältnisse im Baugebiet Süd durch eine Erschließungsstraße. Angesprochen wurde ebenfalls der Wanderweg von Neukirchen zur Osterhöhle und die Waldpflege im Eiselbachtal.

Nach Regenfällen


Die Verwaltung sollte prüfen, ob der Weg vom Wildgraben bis zum Eingangsbereich des Wertstoffhofs asphaltiert werden kann, forderte die SPD-Fraktion in einem Antrag. Viele Benutzer kämen nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad oder zu Fuß, erläuterte Gemeinderätin Petra Kastner. Nach Regenfällen machten ihnen Verschmutzungen zu schaffen. Mit dem Hinweis auf die Kosten und die Bodenversiegelung argumentierte Irene Sperber dagegen. Martin Wolf schlug vor, die Schlaglöcher auszubessern. Bei 8:3 Stimmen wurde der Antrag verworfen.

Zustimmung mit 10:1 Stimmen fand ein weiterer Antrag der SPD-Fraktion zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen. Zusammen mit dem kommunalen Energieberater Leonhard Rösel sollten die Machbarkeit und finanzielle Auswirkungen ausgelotet werden.

Sehr kurzfristig


Über den 26. Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" informierte Bürgermeister Winfried Franz. Generell war das Gremium der Meinung, diesen Wettbewerb zu nutzen, um die Gemeinde in der Öffentlichkeit darzustellen. Da der Anmeldetermin für 2016 aber sehr kurzfristig liege und noch keine Dorfgemeinschaft über eine Beteiligung nachgedacht habe, wurde eine Bewerbung für 2017 ins Auge gefasst.

Das Geschwindigkeitsmessgerät sollte öfter und an verschiedenen Stellen eingesetzt werden, forderte Petra Kastner. "Gibt es Statistiken darüber, was der bisherige Einsatz gebracht hat?", erkundigte sich Martin Wolf. Irene Sperber beklagte, dass noch nicht bekannt sei, inwieweit gefasste Beschlüsse realisiert wurden. Dies werde derzeit ins EDV-Programm eingearbeitet, antwortete Bürgermeister Winfried Franz.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.