Gemeinderat Neukirchen gibt Grundlage für Gespräche in der Verwaltungsgemeinschaft vor
Miete fürs Rathaus wird neu verhandelt

Kurz und schmerzlos verlief die öffentliche Sitzung des Gemeinderats im Rathaus. Auf der Tagesordnung standen die Erhöhung der Kindergartenbeiträge und der Miete für das Rathaus durch die Verwaltungsgemeinschaft.

Vorher nahm das Gremium die Jahresrechnung 2015 entgegen. Auf der Einnahmen- und Ausgabenseite schloss sie mit insgesamt knapp sechs Millionen Euro ab, informierte Kämmerin Ingrid Plickert. Im Verwaltungshaushalt erwirtschaftete die Gemeinde einen Überschuss von 750 000 Euro, die in den Vermögenshaushalt flossen. Die Zuführung zur allgemeinen Rücklage betrug 14 500 Euro. Die Entnahme von 430 000 Euro wurde der Sonderrücklage Abwasser übertragen. Mit dem Zahlenwerk beschäftigt sich jetzt die örtliche Rechnungsprüfung. Das Landratsamt Amberg-Sulzbach habe den Haushalt 2016 genehmigt, fügte Bürgermeister Winfried Franz hinzu.

Unter dem Durchschnitt


Einstimmig genehmigte der Gemeinderat die von der Kirchenverwaltung vorgeschlagene Erhöhung der Beiträge für den Kindergarten St. Walburga in Neukirchen. Begründet wurde dieser Schritt damit, dass die bisherigen Gebühren weit unterhalb des Durchschnitts liegen würden. Seit 1. September fallen für Kinder unter drei Jahren von 20 bis unter 25 Stunden 125 Euro monatlich an. Von 25 bis 27,5 Stunden wurde die Gebühr auf 135 Euro festgelegt.

Hausmeister ausgezogen


Um rechtlich auf dem neuesten Stand zu sein, müsse der Mietvertrag zwischen der Gemeinde Neukirchen und der Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen für das Rathaus angepasst werden, schilderte Geschäftsstellenleiter Hans Loos. Die ehemalige Hausmeisterwohnung werde jetzt ebenfalls von der Verwaltung genutzt, und zudem brachte das geänderte Mietrecht eine neue Definition der Nebenausgaben.

In der Diskussion stand die Frage im Vordergrund, ob die Gemeinde mit einer festen Größe in die Verhandlungen gehen sollte, was einstimmig befürwortet wurde. Bei einer Mietanpassung sollte auch die Umlegung der Kosten für die energetischen Sanierung des Gebäudes berücksichtigt werden. Gegen eine Stimme legten die Räte diese Verhandlungsbasis fest. Über das ausgehandelte Ergebnis wollen sie beschließen, so bald es vorliegt.
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