Gemeinderat Neukirchen tagt
Neukirchen will zwei Hotspots

geht mit der Zeit und will zwei Hotspots für öffentlichen W-Lan-Zugang einrichten. Das hat der Gemeinderat beschlossen und befürwortete damit einen entsprechenden Antrag der CSU. Allein die Standorte stehen noch nicht fest, dafür soll die Verwaltung jetzt Vorschläge machen.

Im Mittelpunkt des öffentlichen Teils der jüngsten Sitzung im Rathaus standen ferner verschiedene Bauanträge, die das Gremium allesamt auf den Weg brachte und zum Landratsamt als Genehmigungsbehörde weiterleitete. Dem Vorhaben, am Farbmühlweg eine Halle im innerörtlichen Bereich in Bahnnähe zu errichten, signalisierte das Gremium gemeindliches Einvernehmen, da die Zustimmung der Bahn, die bislang nur mündlich avisiert wurde, noch nicht schriftlich vorliegt. Die Nachfrage von Hans Sebald, ob die Gemeinde verpflichtet sei, für eine Zufahrt zu sorgen, verneinte Bürgermeister Winfried Franz; dafür muss nach seiner Auskunft der Bauherr sorgen.

Die geplante Errichtung einer Jungviehstallung liegt zwar im Außenbereich, Bauten der Landwirtschaft sind aber privilegiert, erläuterte die Verwaltung ein weiteres Projekt. Auch der Wasserzweckverband Edelsfeld-Gruppe habe dagegen keine Bedenken erhoben, weshalb das Gremium genauso zustimmte wie für den Neubau eines Mutterkuhstalls in Blechhof. Keine Einwände gab es ferner gegen einen Taubenschlag in Holnstein, weil der gewünschte Standort in einem Mischgebiet liegt, das solche Vorhaben zulässt.

Beim Bauantrag für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage Am Anger stimmte der Rat den notwendigen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans zu. Das Gleiche tat er bei einem weiteren baulich identischen Projekt in Neukirchen.

Mit kostenfreiem W-Lan soll die Attraktivität der Gemeinde gesteigert und auch den Belangen des Tourismus stärker Rechnung getragen werden, begründete Vorsitzender Peter Achatzi den Antrag seiner CSU-Fraktion zu diesem Thema. Dadurch, dass Kommunen in unmittelbarer Nachbarschaft entsprechende Lösungen geschaffen haben oder diese in Vorbereitung sind, bestehe Handlungsdruck. Dieser Meinung schloss sich der Fraktionsvorsitzende der FW, Herbert Pilhofer, an und unterstützte das Ansinnen. Bürgermeister Winfried Franz betonte, dass es jetzt darum gehen müsse, geeignete Standorte zu finden, womit die Verwaltung beauftragt wurde. Als einen schlug Birgit Berendes schon mal den Bahnhof vor.

Damit es mit der Ausweisung von Baugebieten weitergeht, sollte ein Fahrplan dafür erstellt werden, forderte Gemeinderätin Irene Sperber. Winfried Franz sagte, dass dazu auch die Aufnahmekapazität des Abwasserkanals geklärt werden müsse. Bei einer Klausur sollte das zukunftsträchtige Thema vertieft werden.
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