SPD besichtigt unfallträchtige Kreuzung an der Staatsstraße 2164
Kritikpunkt Leitplanke

Auf eine Reihe schwerer Verkehrsunfälle an der Kreuzung der Staatsstraße 2164 in Richtung Holnstein reagieren die Gemeinderäte der SPD in Neukirchen. Sie riefen zu einem Ortstermin, um über Lösungsansätze zu diskutieren.

Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Christian Beyer kam auch der Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl, um den Kreuzungsbereich persönlich in Augenschein zu nehmen.

Ausführlich wurden mögliche Ursachen, die zur Häufung von Unfällen in diesem Bereich führen könnten, erörtert. Als ein Schwachpunkt wurde die Anordnung der Leitplanken im Kurvenbereich und an der Brücke über den Klafferbach ausgemacht. Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Neukirchen unterwegs seien, wären besonders in der Dämmerung schwer zu erkennen, da ihre Lichter wegen der Leitplanken erst sehr spät gesehen werden könnten.

Mögliche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit wie die Anordnung eines Tempolimits im Kreuzungsbereich sowie die Anbringung eines Stopp-Schildes aus Fahrtrichtung Holnstein wurden diskutiert. Reinhold Strobl sicherte den Gemeinderäten bei der Lösung des Problems seine Unterstützung zu.

Nachfrage beim Bauamt


Auf seine Anfrage hatte ihm das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach mitgeteilt, dass die Straße den geltenden gesetzlichen Vorschriften entspreche. Schutzeinrichtungen wie Leitplanken seien im Kreuzungsbereich unverzichtbar. Begrüßenswert sei immerhin die Zusicherung, dass der Sachverhalt bei den regelmäßigen Besprechungen zwischen dem Staatlichen Bauamt und der Polizei erörtert werden soll.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.