Anstrengende Dekanats-Fußwallfahrt zum Habsberg
Erschöpft, aber stolz

Initiatorin Elisabeth Ludwig (links) mit Maria Linhart (Pfarrgemeinderats-Delegierte für den Dekanatsrat) und die Teilnehmer. Bild: hfz

Noch vor Sonnenaufgang, begleitet vom Glockengeläut zum "Engel des Herrn", brach eine Gruppe Neukirchner Katholiken zur traditionellen Dekanatswallfahrt unter dem Leitsatz "Barmherzig wie der Vater" auf. Die heilige Pforte der Wallfahrtskirche Maria Heil der Kranken auf dem Habsberg war das Ziel der Bittgänger aus der Pfarrei St. Peter und Paul Neukirchen. Bayernweit gibt es in nur sieben Kirchen sogenannte Heilige Pforten, die anlässlich des vom Papst ausgerufenen Jahres der Barmherzigkeit geöffnet wurden. "Gewähr am Throne allezeit uns Gnade und Barmherzigkeit" lautet eine Strophe aus einem bekannten Marienlied und diente den Wallfahrern als Einstimmung auf den mehrstündigen Bittgang der sie von Neukirchen aus über Truisdorf, Fichtelbrunn und Einsricht zu ihrer ersten Rast nach Schwend führte. Dort angekommen wurde die Gruppe bereits von einem Mitglied ihrer Gemeinde, der die wichtige Aufgabe der Versorgung innehatte, mit einer Brotzeit erwartet. Weiter ging es auf teilweise bergigen Wald- und Feldwegen.

Betend, singend und schweigend pilgerten sie sich durch die windige und teilweise regnerische Oberpfalz. An so manchem Wegkreuz hielten sie inne und gedachten der Erkrankten in ihrer Gemeinde. Die letzte Etappe brachte die Pilgergruppe über Pattershofen und Holzheim nach gut achtstündigem Marsch zu ihrem Ziel, den 621m hohen Habsberg und der Wallfahrtskirche "Maria Heil der Kranken". Nach rund 34 Kilometern hatten sie es geschafft.
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