Aufmerksamkeitsdefizite der Abbiegenden
Dritter Unfall innerhalb von acht Wochen

Zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt sich offenbar der Einmündungsbereich auf der Staatsstraße 2164 bei Kummerthal. Dort krachte es jetzt zum dritten Mal innerhalb von acht Wochen.

Erneut ereignete sich am frühen Dienstagabend ein Verkehrsunfall - "glücklicherweise mit glimpflichem Ausgang", wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Zur Unfallzeit gegen 17.30 Uhr wollte eine 81-jährige Frau mit ihrem Geländewagen der Marke Suzuki aus Richtung Röckenricht kommend an der Einmündung nach links in Richtung Sulzbach-Rosenberg abbiegen. Dabei missachtete sie die Vorfahrt eines in Richtung Neukirchen fahrenden Pkw Audi, der von einem 20-Jährigen gesteuert wurde. Der junge Mann wich dem in seine Fahrbahn einbiegenden Geländewagen noch ein Stück aus. Es reichte nicht, den Zusammenstoß zu verhindern, aber seiner Reaktionsschnelligkeit war es zu verdanken, dass ein massiverer Einschlag in die Breitseite des querenden Wagens vermieden wurde. Ein solches Szenario hätte wohl mit schlimmeren Folgen geendet. So kamen die Beteiligten mit dem Schrecken davon, und die Autos blieben fahrbereit. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt 5500 Euro.

"Sowohl die Polizei als auch das Landratsamt Amberg-Sulzbach als Untere Straßenverkehrsbehörde befassen sich bereits mit der Unfallproblematik an dieser Einmündung", zieht Hauptkommissar Michael Kernebeck das Fazit. "Es geht um die Frage, wie den Aufmerksamkeitsdefiziten der Abbiegenden begegnet werden kann, die wohl für alle drei Unfälle ursächlich waren."
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