Hauptversammlung der Feuerwehr Oberreinbach
Die Zeit für Übungen genutzt

Die Weiterbildung bei der Feuerwehr funktioniert. Darüber waren sich (von links) Alex Friedrich, Marco Holzwarth, Sebastian Sperber, Gerd Pürner, Markus Guttenberger und Karlheinz Pilhöfer einig. Bild: fm

Seit 140 Jahren stehen sie zur Hilfe bereit, die Feuerwehrler im oberen Reinbachtal. Und es geht bestimmt noch lange so weiter, denn mit 66 Aktiven, darunter 19 Jugendlichen und eine Frauengruppe, ist die Zukunft gesichert.

Oberreinbach. Im Gasthaus Sebald drängten sich die blauen Uniformen zur Jahresversammlung. Vorsitzender Thomas Brandt listete in seinem Bericht eine Vielzahl von Veranstaltungen auf, vom Preisschafkopf über Feste und Ausflüge bis zur Christbaumversteigerung. Verkehrsregelungen und Volkstrauertag standen auch auf dem Programm. Für den Unterricht kauften die Retter einen Flachbildschirm.

Neues Löschfahrzeug


Vorstands- und Verbandssitzungen wurden besucht, das Gerätehaus mit Arbeitseinsätzen in Schuss gehalten. Für all das Engagement gab es Dank an alle Helfer und Mitstreiter. Mit einem Seitenblick auf den Bürgermeister erwähnte Brandt das mit 31 Jahren älteste Löschfahrzeug. Ein neues wäre wünschenswert. Bei der Vorschau blieb der Vorsitzende auch für 2016 bei den bewährten und eingeführten Veranstaltungen. Er erinnerte an die Ehrenamtskarte, die Vergünstigungen ermöglicht und beim Landratsamt beantragt werden kann.

Für die aktive Wehr zählte Kommandant Karlheinz Pilhöfer 19 Übungen auf, davon 13 praktische und eine gemeinsame im Gemeindeverbund. Das Leistungsabzeichen Wasser bewies die erworbenen Kenntnisse. Das vergangene Jahr war mit fünf Einsätzen in technischer Hilfeleistung ruhig. Für den verhinderten Schriftführer Gerhard Guttenberger berichtete Sohn Markus von vier Vorstandssitzungen zur Vorbereitung der Veranstaltungen.

Stolz auf Jugendgruppe


Stolz ist Jugendbetreuer Werner Luber auf seine 19-köpfige Gruppe, darunter etliche Mädchen. Auch hier war die Wehr neben der Ausbildung im Freizeitbereich aktiv. Bei gemeindlichen Kegel- und Schießturnieren war man erfolgreich, ein Zeltlager bereitete viel Vergnügen. Ernst wurde es bei der Bayerischen Jugendspange, der 24-Stunden-Übung und dem Wissenstest, alles im größeren Rahmen absolviert. Den zeitraubenden Grundlehrgang zur modularen Truppausbildung (MTA) bestanden Alex Friedrich, Marco Holzwarth und Sebastian Sperber. Im Funkbereich, durch die Umstellung auf digitale Methode aktuell, wurden drei Lehrgänge durch Gerd Pürner, Markus Guttenberger und Karl-Heinz Pilhöfer erfolgreich besucht, wie der Beauftragte Gerhard Guttenberger mitteilte.

Bürgermeister Winfried Franz hatte die positiven Berichte aufmerksam verfolgt und dankte für die Einsatzbereitschaft. "Die Wehr ist sehr gut aufgestellt, die Jugendarbeit beispielhaft." Sie wurde mit kleinen Präsenten an Werner Luber und den Jugendsprecher Peter Holzwarth belohnt. Das Thema Löschfahrzeug wird er im Gemeinderat vorbringen.

Kreisbrandinspektor Peter Deiml war ebenfalls von der starken Jugendgruppe beeindruckt. Auch die Umfragen nach den beliebtesten Berufen mit den Feuerwehrlern an der Spitze, beweise deren Wert. "Das Interesse von Frauen an diesem Ehrenamt ist wichtig, weil im Ernstfall untertags die meisten Aktiven beruflich abwesend sind." Zum digitalen Funkverkehr informierte er, dass das System bis zum 4. April voll umgestellt sein wird.
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